AWO in Asseln/Husen/Kurl trauert um Inge Göbel

Am Freitag, den 20.04.2018, verstarb plötzlich und unerwartet die langjährige stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Dortmund-Asseln/Husen/Kurl, Inge Göbel, im Alter von 79 Jahren.

Inge Göbel war seit dem 01.02.1979 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt. Seit 1990 beteiligt sie sich aktiv an der Ortsvereinsarbeit, zunächst mit dem Schwerpunkt Behindertenarbeit. Im Januar 1993 übernahm Inge Göbel im Ortsvereinsvorstand die Position einer "Behindertenbeauftragten". Der Aufbau und die jahrelange Fortführung einer speziellen "Behindertengruppe" in Asseln wurde durch sie maßgeblich initiiert. Schon Mitte 1993 wurde Inge Göbel zunächst kommissarisch, seit Januar 1994 dann auch gewählte Stellvertretende Vorsitzende im Ortsvereinsvorstand. Diese Funktion bekleidet sie bis zu ihrem Tode.

Inge Göbel hatte seit ihrer Einbindung im Vorstand wesentliche Aufgaben in der Organisation, Planung und Durchführung von Ortsvereinsveranstaltungen übernommen. Bis zum Schluss war sie federführend an der Organisation für das gesamte Veranstaltungs-/Programmangebot in den Begegnungsstätten Asseln und Husen beteiligt. Nicht nur die Koordination der einzelnen Veranstaltungstermine lag in ihrer Hand, sondern auch die personelle Besetzung zur Durchführung der Veranstaltung, die organisatorischen Rahmenbedingen (Musik, Bus, Räumlichkeiten, benötigtes Inventar etc.) sowie die eigentliche Durchführung wurden von ihr maßgeblich gesteuert.

Vor über 20 Jahren gründete und führte Inge Göbel den AWO-Frauenclub "Club 60 - na und?", der heute in 2 Gruppen aufgeteilt mit insgesamt über 60 Mitgliedern monatliche Fahrten, Unterhaltungsangebote oder Treffen rund um die Begegnungsstätte Asseln durchführt.

Inge Göbel gehörte dem Betreuungsteam der 2006 vom Unterbezirk-Dortmund in Asseln eingerichteten Gruppe zur Betreuung dementiell erkrankter Mitmenschen an und hatte auch hier wichtige koordinatorische Aufgaben übernommen.

Parallel zu ihren Tätigkeiten unterstützte sie den Vorsitzenden der örtlichen AWO in allen Fragen der Ortsvereinsführung und bei Repräsentationen. Sie war Mitbegründerin und zeitweise Stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Marie-Juchacz-Haus, der die Begegnungsstätte Asseln organisatorisch und finanziell unterstützt. Über 4 Jahre war Inge Göbel zudem stellv. Sprecherin des AWO-Stadtbezirkes Brackel.

In der AWO-Unterbezirkskonferenz am 01.03.2008 wurde Inge Göbel mit dem Ehrenzeichen für ehrenamtliche aktive Mitarbeit in der Arbeiterwohlfahrt ausgezeichnet.

Mit Inge Göbel verliert die AWO in Asseln/Husen/Kurl das soziale Herz des Ortsvereins. Der Verlust ist sehr groß.

Unser Mitgefühl gilt ihrem Mann und Sohn. Vorstand und Mitglieder werden Inge Göbel für immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Autor:

Norbert Roggenbach aus Dortmund-Ost

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