DREI FRAGEN AN... Beate Scharlewski, 1. Vorsitzende des BSV Wambel

Beate Scharlewski, 1. Vorsitzende des Bürger- und Schützenvereins Wambel.
  • Beate Scharlewski, 1. Vorsitzende des Bürger- und Schützenvereins Wambel.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

THEMA:
Größe des Schützen-Königsvogels

1. Sind Sie erleichtert, dass die Schießstands-Regelung des Bundesinnenministeriums, die Dicke des Schützenvogels auf 80 mm zu begrenzen, vom Tisch ist?

Ja, wir sind vorerst erleichtert.

2. Wie waren die Reaktionen beim BSV Wambel auf die geplante neue Richtlinie?

Leider hatten wir in der Zwischenzeit noch keine Vorstandsitzung und konnten das noch nicht bereden. Meiner Meinung nach hätten wir das Königsvogelschießen innerhalb von zwei Stunden erledigt – wenn überhaupt. Wie es schon gesagt wurde, geht auch immer um das Zusammenkommen von Schützen und Bürgern und um die Geselligkeit. Wenn ein Königsvogel nach einer oder zwei Stunden fällt, weil er so dünn ist, hat die Veranstaltung keinen Sinn . Ein Fest solcher Art ist immer mit Kosten und viel Aufwand verbunden. Leider wird es allen Schützen immer schwerer gemacht die Tradition um das Schützenwesen zu erhalten.

3. Was planen Sie für das kommende Schießen des BSV Wambel?

Planen werden wir im Moment noch nichts und abwarten, da unser Königsvogelschießen erst 2015 ansteht.

Zur Erläuterung:Das Bundes-Innenministerium plante, eine neue Schießstands-Richtlinie herauszugeben, mit der die Dicke des Schützenvogels von 150 auf 80 mm herabgesetzt werden sollte. Nach Protesten der Schützenverbände sogar bei der Kanzlerin ist die Neuregelung passé, die alte Richtlinie gilt gemäß Veröffentlichung im Bundesanzeiger weiter.

Die Fragen stellte Tobias Weskamp.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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