Investor CSK und Pflegedienst PflegeZeit24 entwickeln Bebelstraße 72 gemeinsam
Neue Senioren-Wohngemeinschaften in Asseln

Die Bauherren Adam Koscielski, Peter Czub (l.) und Ahmet Sönmez (r.) mit Pflegezeit24-Geschäftsführerin Sonja Koschek und deren Ehemann Thomas Koschek beim Spatenstich.
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  • Die Bauherren Adam Koscielski, Peter Czub (l.) und Ahmet Sönmez (r.) mit Pflegezeit24-Geschäftsführerin Sonja Koschek und deren Ehemann Thomas Koschek beim Spatenstich.
  • Foto: CSK/Kolm
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Abbrucharbeiten mit großem Gerät: Es tut sich etwas in Asseln an der Bebelstraße. Das Gewerbegrundstück mit der Hausnummer 72 soll neu bebaut werden.

In den vergangenen 30 Jahren verfielen die Gebäude auf dem Grundstück zusehends. Bis hin zur Abbruchreife. "Es hat das Wohngebiet an dieser Stelle zu einem unansehnlichen Ort gemacht", beschreibt Sonja Koschek. Sie ist an der neuen Nutzung der Fläche beteiligt. Denn: An der Bebelstraße 72 entstehen Wohnungen für an Demenz erkrankte Senioren. Sonja Koschek ist Geschäftsführerin des Pflegedienstes PflegeZeit24, der die Wohngemeinschaften betreuen wird.


Firma CSK GbR aus Lünen ist der Bauherr


Vor zwei Jahren hat die Lüner Firma CSK das Grundstück erworben. Nun stellten die Bauherren Peter Czub, Ahmet Sönmez und Adam Koscielski vor, was nach dem Abbruch der alten Hallen im äußersten Osten Asselns entstehen soll. Entworfen wurde der neue Komplex vom Architekturbüro Schreiter.

Geplant sind vier Demenz-Wohngemeinschaften für je zwölf Bewohner auf zusammen 2152 Quadratmetern. Dazu kommen sechs Senioren-Appartements mit zusammen 371 Quadratmetern. Der Gebäudekomplex umfasst zwei-, beziehungsweise zweieinhalbgeschossige Baukörper. Auf den Freiflächen sollen unter anderem ein Bewegungs-parcours und ein Sinnesgarten entstehen.

Der Dienst Pflegezeit24 wird Mieter. Er ist seit 2018 am Brackeler Wieckesweg tätig. Neben neuen Standorten zum Betreuten Wohnen in Brackel und im Kaiserviertel entwickelt der Pflegedienst nun auch die Wohngemeinschaften in Asseln.

Beim Ortstermin ist Sonja Koschek voller Vorfreude: "Spannend, was hier passiert!" Wo derzeit noch Bagger mit Schutt und Geröll hantieren, sollen ab Jahresende 2022 ältere Dortmunder in barrierefreien Wohngemeinschaften (WGs) leben können.

"Wir spezialisieren uns hier an der Bebelstraße auf Menschen mit demenziellen Veränderungen. Die WGs stellen eine wohlfühlende und familiäre Alternative zur Heimversorgung dar, die den Bewohnern und deren Angehörigen mehr Lebensqualität garantieren", beschreibt Sonja Koschek.

Jeder Bewohner habe die Möglichkeit im eigenem Appartement seinen persönlichen Charme durch eigene Möbel und Erinnerungen einfließen zu lassen. Hell gestaltete Gemeinschaftsräume seien direkt angebunden, mit einer großen Küche, in der individuell nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner gekocht werde. Außerdem solle der Garten parkähnlich gestaltet werden und zum Verweilen einladen.

Der am Wieckesweg 8 in Brackel ansässige ambulante Pflegedienst PflegeZeit 24 GmbH setzt in Asseln auf gemeinschaftliche Aktivitäten und auch Ausflüge. Im eigenen Bewegungs- und Physioraum soll die Mobilität der Senioren mit Hilfe von Therapeuten erhalten und gefördert werden.

"Es wird soviel Freiheit für die Bewohner geboten wie möglich und die notwendige, pflegerische Versorgung findet weitgehend im Hintergrund statt", stellt Sonja Koschek ihr Konzept weiter vor. Die Lebensgeschichte der Senioren solle anerkannt werden und den Umgang bestimmen. Gewohnheiten müssten nicht aufgegeben werden: Die Persönlichkeit des Bewohners stehe im Mittelpunkt. (pk)

Infos/Kontakt:www.pflegezeit-dortmund.de

Autor:

Lokalkompass Dortmund-Ost aus Dortmund-Ost

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