Persebeck
Feuerwehr rettet 330 Schafe vor dem Ertrinken

Über eine provisorische Brücke wurden die Schafe in Sicherheit gebracht. Nicht alle konnten gerettet werden.
  • Über eine provisorische Brücke wurden die Schafe in Sicherheit gebracht. Nicht alle konnten gerettet werden.
  • Foto: Feuerwehr
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

Es stürmte, es regnete, 350 Schafen drohte der Tod durch Ertrinken. In Persebeck waren durch den Regen sieben Hektar Weidefläche an einer Hanglage überflutet worden. Höchste Gefahr für die Tiere, deren Fell zudem durch die Nässe vollgesogen und schwer geworden war.

120 Feuerwehrleute retteten in nächtlicher Aktion 330 Schafe vor dem Ertrinken. Gegen 23.30 Uhr wurde die Feuerwehr in den Ortsteil Persebeck gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war bereits erkennbar, dass die Weidefläche durch den Regen der letzten Stunden überflutet worden war und sich die Schafe in höchster Gefahr befanden. Viele Tiere drohten zu ertrinken.

Umgehend wurden von der Feuerwehr Rettungsmaßnahmen eingeleitet, um die Tiere aus der Gefahrensituation zu befreien. Hierzu war ein intensiver Personaleinsatz notwendig. Die Rettung von 230 Tieren erwies sich als besonders schwierig, weil die Wolle der Schafe mit Wasser vollgesogen war. Das Gewicht der Tiere erhöhte sich deutlich. Sie mussten von ihren Rettern auf einen nicht überfluteten Teil der Weidefläche geleitet werden. Die Spezialeinheit Wasserrettung der Feuerwehr Dortmund war mit einem Schlauchboot und Tauchern im Einsatz.

Sie sicherte die Einsatzkräfte und unterstützte mit ihrer speziell für solche Einsätze konzipierten Ausrüstung. Etwa 100 weitere Tiere fand die Feuerwehr auf einer Insel vor. Von dort aus konnten sie über eine von der Feuerwehr provisorisch errichtete Brücke in einen sicheren Bereich der Weidefläche geführt werden. Für 20 Tiere kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Die Rettungsaktion war durch das Gewicht und die hohe Anzahl der Tiere besonders intensiv, zieht die Feuerwehr ein Fazit. Erschwert wurden die Bedingungen noch durch das regnerische und stürmische Wetter. Um 3.45 Uhr konnte der Einsatz abgeschlossen werden und die Feuerwehrmänner kehrten zu ihren Standorten zurück.

Insgesamt kamen etwa 120 Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr und verschiedenen Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz.

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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