Aplerbeck
Mann kommt bei Feuer ums Leben

Gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr über den Wohnungsbrand an der Wittbräucker Straße informiert.
  • Gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr über den Wohnungsbrand an der Wittbräucker Straße informiert.
  • Foto: Themenbild Magalski
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

Zu einem Wohnungsbrand in Aplerbeck wurde die Feuerwehr am Sonntagabend (10.2.) gerufen. Ein Mann wurde dabei bewusstlos in der Wohnung gefunden, trotz Reanimation verstarb der Mann jedoch noch an der Einsatzstelle. 

Gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr über den Wohnungsbrand an der Wittbräucker Straße informiert. Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Aplerbeck sowie der Rettungsdienst rückten aus. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Wohnung bereits in Vollbrand. 

Die erste Erkundung durch den Einsatzleiter ergab, dass sich der Brand auf die gesamte Wohnung ausgebreitet hatte. Flammen schlugen bereits aus mehreren Fenstern auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes. Nach weiteren Angaben sollte sich noch ein Bewohner in der Wohnung aufhalten. Fünf Trupps wurden unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Inneren eingesetzt. Um für die vorgehenden Einsatzkräfte bessere Sicht zu schaffen, setzte man einen Hochleistungslüfter ein, welcher den Brandrauch aus der Wohnung drückte. Nach kurzer Zeit wurde der Bewohner gefunden und aus der Wohnung gebracht. Der Rettungsdienst übernahm den Bewusstlosen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation, verstarb der Mann noch an der Einsatzstelle. Es konnten keine weiteren Personen in der Brandwohnung gefunden werden.

Im weiteren Verlauf mussten sich die im Inneren des Gebäudes eingesetzten Trupps zum Eigenschutz zurückziehen, da Teile der Decke durch die extreme Wärmefreisetzung herabstürzten. Die Brandbekämpfung konnte somit nur noch durch die Drehleitern von außen erfolgen. Erst im späteren Verlauf stellte sich heraus, dass es sich nicht um die einstürzende Decke, sondern um herabfallende Verputzung handelte, die die Trupps wahrgenommen hatten. Um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, kontrollierten die Brandschützer außerdem die angrenzenden Gebäudeteile. In diesem Zuge setzten die Einsatzkräfte auch eine Wärmebildkamera zur Kontrolle der Außenfassade und des Daches ein.

Die Bewohner der angrenzenden Wohnungen wurden vorsorglich ins Freie gebracht. Ein Lokal vor Ort bot den Betroffenen Schutz vor Regen und den kühlen Temperaturen an.

Warum der Brand ausgebrochen ist, muss nun von der Polizei ermittelt werden.

Im Einsatz befanden sich 40 Einsatzkräfte der Feuerwachen 3
(Neuasseln) und 4 (Hörde) sowie die Freiwillige Feuerwehr Aplerbeck.
Der Rettungsdienst war insgesamt mit drei Rettungswagen und einem Notarzt an der Einsatzstelle.

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