Ein Spaziergang durch Dortmund mit Willi Garth

In der Hörder Buchhandlung transfer präsentierte Willi Garth jetzt den neuen Bildband „Dortmund“.
  • In der Hörder Buchhandlung transfer präsentierte Willi Garth jetzt den neuen Bildband „Dortmund“.
  • Foto: Andreas Klinke
  • hochgeladen von Uwe Petzold

Einen Spaziergang durch Dortmund unternimmt der Hörder Heimatforscher Willi Garth in seinem soeben erschienen Farbbildband mit dem schlichten Titel „Dortmund“.

Zusammen mit dem Fotografen Werner Otto hat sich Willi Garth auf den Weg gemacht, um ein aussagekräftiges Bild einer Stadt zu skizzieren, die längst nicht mehr von Kohle, Stahl und Bier geprägt wird.

Der Rundgang durch das heutige Dortmund beginnt natürlich in der Innenstadt, zeigt imposante Gebäude, den Geburtsort der Borussia mit Bildern von der Double-Feier, führt aber genauso schnell in die Vororte Dortmunds. Der Hafen wird gestreift, es geht in den Osten, Norden und Westen und dann eben auch in den Dortmunder Süden.

Der Marktplatz in Hombruch findet sich genau wie eine Reiteridylle in Großholthausen wieder, die Patroklikirche in Kirchhörde, das „Haus Rodenberg“ und die Georgskirche in Aplerbeck - und natürlich ganz viele Impressionen aus Hörde. „In der Hörde wird der Strukturwandel überdeutlich“, konnte Willi Garth auch die Herausgeber vom Wartberg-Verlag überzeugen, hier einen Schwerpunkt zu setzen. So sehen sind natürlich Aufnahmen von Phoenix-West und vom Phoenix-See vom Platz an der Schlanken Mathilde und der Hörder Burg und den dortigen Ausgrabungsstätten. Ein besonders gelungener „Schuss“ gelang dem Fotografen vom Florianturm aus - mit einem imposanten Weitblick in Richtung Südosten.

Waren die Rundgänge mit dem Fotografen, der sich als Oberhausener von den vielen schönen Seiten beeindruckt zeigte, noch „wahre Spaziergänge“, so entwickelte sich die weitere Genese des Buches durchaus als stressig. 600 Bilder wurden aufgenommen, 130 konnten gerade einmal eingebaut werden. „Das war schon die Qual der Wahl“, erinnert sich Willi Garth nur ungern an den Auswahlprozess. Ebenso schwierig gestalteten sich die Bildtexte. Auch hier musste viel gestrichen werden - zumal diese Texte auch noch in englisch und französisch abgedruckt sind.

Am Ende überwog trotz der zeitintensiven Schlussphase die Freude: „Diesen Bildband kann man getrost unter den Weihnachtsbaum legen.“

Der Bildband „Dortmund“ ist 72 Seiten stark, im Wartberg-Verlag erschienen und überalle erhältlich, wo es Bücher gibt.

Autor:

Uwe Petzold aus Dortmund-Süd

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