Kein Scherz: Am Phoenix-See wächst jetzt Wein

Packten gestern kräftig an: Stefan Klarholz (l.) und Niclas Isdepski (r.) von einer Gartenbaufirma aus dem Münsterland pflanzten gestern 92 Phönix-Reben am See.
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  • Packten gestern kräftig an: Stefan Klarholz (l.) und Niclas Isdepski (r.) von einer Gartenbaufirma aus dem Münsterland pflanzten gestern 92 Phönix-Reben am See.
  • Foto: Andreas Klinke
  • hochgeladen von Peter J. Weigel

Kein Scherz: Am Freitag, 4. Mai, pflanzten Dr. Jochen Stemplewski, Chef der Emschergenossenschaft, und Heinz Hüppe, Chef der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft, bei strahlendem Sonnenschein die ersten Rebstöcke am Phoenix-See.

150 Quadratmeter Anbaufläche

An der Treppe zur Bellevue-Aussichtsplattform werden in den nächsten Tagen auf 150 Quadratmetern 92 Reben der Sorte „Phönix“ gepflanzt. In zweieinhalb Jahren könnte die erste Ernte eingefahren werden - für 100 Liter Wein.

Bereits im 14. und 15. Jahrhundert wurde hier Wein angebaut. Namen wie Weingartenstraße, Am Rebstock oder Winzerweg erinnern noch daran.

Hörder Reben als "Forschungslabor"

Der Weinanbau am Phoenix-See übrigens hat einen ernsten, wissenschaftlichen Hintergrund: Durch den prognostizierten Klimawandel wird es im Süden Deutschlands immer heißer. Schlecht für Weinanbau. Experten der Forschungsanstalt Geisenheim wollen in Hörde untersuchen, ob Weinanbau auch in nördlicheren, kälteren Gegenden unseres Landes möglich ist.

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