Linke für Beibehaltung der Namen Friedensplatz und Kampstrasse

Bericht: Utz Kowalewski, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE.Dortmund:

Ehrung von Samtlebe unstrittig – Ort fraglich

Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat, Utz Kowalewski, hält die bisherigen Vorschläge für eine Ehrung des Alt-Oberbürgermeisters Samtlebe noch nicht für ausgegoren. Nach der Stadtsatzung kann auch frühestens in drei Jahren ein Platz oder eine Strasse nach Günter Samtlebe benannt werden.

„Es wäre sicher nicht im Sinne des Alt-Bürgermeisters den Namen Friedensplatz vor dem Rathaus zu entfernen. Samtlebe hatte durchaus seine Lehren aus dem 2. Weltkrieg gezogen, an dem er ja selbst teilgenommen hatte. Das Thema Frieden ist zu zentral, um es durch den Namen eines Politikers zu ersetzen. Auch die Kampstrasse halten wir aufgrund der historischen Bedeutung des Namens für erhaltenswert“, so Kowalewski.

Der Linkenpolitiker kann sich mehrere andere Varianten vorstellen, den Alt-OB würdig zu ehren, ohne dabei über das Ziel hinaus zu schießen. „Ich kann mir vorstellen, den innenstadtnahen Teil der Märkischen Strasse zwischen Südwall und Saarlandstrasse in Günther-Samtlebe-Strasse umzuwidmen. Auch eine Umwidmung der Schmiedingstrasse in Samtlebestrasse wäre eine denkbare Alternative, zumal Alt-OB Schmieding bereits durch den nach ihm benannten Hafen geehrt wird, der mit ihm in direktem Zusammenhang steht. Besonders reizvoll fände ich aber eine Umbenennung der Pekingstrasse, die sich von Samtlebes Heimatort Schüren bis zum heutigen Phönixsee erstreckt. Günter Samtlebe war der Zechen- und Stahlwerkertradition Dortmunds ja sehr eng verbunden“, meint der Linkenpolitiker.

Autor:

Renate Kowalewski aus Dortmund-Ost

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