Sabine Poschmann berichtet aus Berlin: mehr bezahlbare Wohnungen, Qualifizierung und Arbeitsplätze

Drei Stunden diskutierten SPD-Mitglieder aus Hörde Nord und Besucher am 7. März 2016 mit der Bundestagsabgeordneten Sabine Poschmann über die Politik der Großen Koalition. Die Dortmunderin warnte vor leeren Versprechungen der AfD und betonte die Leistungen ihrer Partei innerhalb der Regierung.

Ein heiß diskutiertes Thema war die Integration von Flüchtlingen. Die SPD mache Druck für eine Integration von Flüchtlingen und dafür, dass die Gesellschaft bei der schwierigen Aufgabe zusammenbleibt. Sie fordert mehr bezahlbare Wohnungen, Qualifizierung und Arbeitsplätze: 80.000 zusätzliche Kita-Plätze, 20.000 Stellen für Erzieherinnen und Erzieher und 25.000 für Lehrkräfte. Für alle Menschen in Deutschland. Von den Menschen, die kommen, verlangt die SPD, dass sie die hiesigen Grundwerte teilen und respektieren.

Die SPD müsse dem Eindruck stärker entgegentreten, dass für Flüchtlinge mehr getan werde, als für die Menschen, die schon in Deutschland leben. Dieser Eindruck sei falsch.

Sabine Poschmann hob hervor, dass die SPD für ihre Wähler viel erreicht habe: 11.000 Dortmunder, rund 7,8 aller Vollzeitbeschäftigten, erhalten jetzt den gesetzlichen Mindestlohn von 8.50 / Stunde. Arbeitnehmer, die 45 Jahre gearbeitet haben, können mit 63 Jahren in Rente gehen. 7000 Dortmunder können die doppelte Staatsbürgerschaft annehmen und müssen sich nicht mehr für einen Pass entscheiden. Dortmund erhält bis 2017 zusätzliche Millionenbeträge vom Bund.

Bauernfänger wie die AFD machten den Menschen Versprechungen, die nicht zu halten seien. Die Hörder Sozialdemokraten wollen sich noch stärker als bisher für die „kleinen Leute“ einsetzen und die Falschaussagen der AFD und anderer Rechtsradikaler enttarnen. Dazu führt der SPD Ortsverein Hörde Nord in der nächsten Zeit Infostände durch.

Autor:

Ralf Neuhaus aus Dortmund-Süd

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