SPD-Ratsfraktion freut sich über Arbeitsplätze bei Amprion – auch dank Energiewende

Hörde. Dortmund hat Energie. Das wissen wir durch viele Projekte, die hier in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt worden sind. Und Dortmund ist eine Energiezentrale. Die SPD-Ratsfraktion hat sich beim Übertragungsnetzbetreiber Amprion auf Phoenix-West unter anderem über Versorgungssicherheit in der Zukunft, die Integration der erneuerbaren Energien und den Netzausbau informiert. Dabei wurde auch deutlich, dass die Energiewende Arbeitsplätze schafft. Amprion wird weiter wachsen und zukünftig an den über 30 Standorten rund 2.000 Beschäftigte haben, davon mehr als die Hälfte in Dortmund.

Amprion gestaltet den Umbau des Energiesystems mit: In der Vergangenheit wurde Strom häufig nah an den großen Verbrauchern, also den Städten und der Industrie erzeugt. Die Notwendigkeit, den Strom zu transportieren, war überschaubar. Durch die Abschaltung der AKWs, den geplanten Ausstieg aus der Kohleverstromung und den Umstieg auf die erneuerbaren Energien, stehen die Übertragungsnetzbetreiber vor der Aufgabe, den Strom nun über weite Strecken zu bringen. So wird zum Beispiel Windstrom vor allem in Norddeutschland und in der Nordsee erzeugt – benötigt wird er aber in den großen Ballungszentren im Westen und Süden Deutschlands. Dafür müssen die Netze ausgebaut und leistungsfähiger werden.

Eine Herausforderung bei den erneuerbaren Energien sind die Schwankungen, wenn sie in das Netz einspeisen. Auch stehen sie nicht immer dann zur Verfügung, wenn der Strombedarf besonders hoch ist, wie zum Beispiel an einem kalten und dunklen Wintertag. Die Netzbetreiber wie Amprion können Wind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz schon sehr gut prognostizieren, bei der Sonneneinstrahlung ist dies aber noch schwierig.

Um die erneuerbaren Energien noch besser zu nutzen und die Klimaziele zu erreichen, arbeitet Amprion an Technologien wie Power-to-Gas und will gemeinsam mit dem Partner Open Grid Europe aus Essen eine der bisher größten Anlagen in der Grenzregion zwischen NRW und Niedersachsen errichten. Damit wollen die Unternehmen einen Beitrag für den Einstieg in die Wasserstoff-Wirtschaft leisten.

Autor:

Ralf Neuhaus aus Dortmund-Süd

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