Erkältungswelle lässt Krankenstand in Westfalen-Lippe steigen

Der Krankenstand bei den rund 920.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in Westfalen-Lippe ist im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 0,2 Prozent auf 6,3 Prozent gestiegen.

Als Ursache für den Anstieg nennt die AOK vor allem die Erkältungswelle Anfang des Jahres. Von Mitte Januar bis Ende März verzeichnete die Gesundheitskasse allein in Westfalen-Lippe rund 37 Prozent mehr Krankheitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen als im selben Zeitraum 2017.

Mehr Krankheitsfälle

Jeder AOK-versicherte Erwerbstätige in Westfalen-Lippe fehlte im ersten Halbjahr im Durchschnitt 11,4 Tage. Vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten weiterhin die meisten Fehltage. Mit 22,6 Prozent lag deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgten mit einem deutlichen Anstieg die Atemwegserkrankungen (16,3 Prozent), danach Verletzungen (10,3 Prozent) und psychische Erkrankungen (9,8 Prozent). Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 11 Kalendertagen.

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