Aktuelle Analyse der AOK NORDWEST
Krankschreibungen in der Pandemie - Dortmund mit höchster AU-Quote

Medizinische Fachangestellte haben in Westfalen-Lippe im vergangenen Jahr am häufigsten im Zusammenhang mit Covid-19 an ihrem Arbeitsplatz gefehlt.
  • Medizinische Fachangestellte haben in Westfalen-Lippe im vergangenen Jahr am häufigsten im Zusammenhang mit Covid-19 an ihrem Arbeitsplatz gefehlt.
  • Foto: AOK/hfr.
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

Beschäftigte in Erziehungs- und Gesundheitsberufen waren in Westfalen-Lippe von März bis Dezember 2020 am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen.

Das ergab eine aktuelle Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten der Mitglieder der AOK NORDWEST. Am häufigsten haben in diesem Zeitraum Medizinische Fachangestellte im Zusammenhang mit Covid-19 an ihrem Arbeitsplatz gefehlt. Hier war die AU-Quote mit 3,7 Prozent am höchsten.

Bisherige Analyse bestätigt

Auf den folgenden Rängen landeten die Berufe in der Kindererziehung und -betreuung (3,65 Prozent), in der Altenpflege (3,24 Prozent) und die Zahnmedizinischen Fachangestellten (3,19 Prozent). „Die Ergebnisse bestätigen erneut unsere bisherigen Analysen. Danach waren Beschäftigte aus Berufen mit vielen Kontakten zu anderen Menschen im bisherigen Verlauf der Pandemie stärker von Covid-19 betroffen als andere Berufsgruppen“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

Insgesamt erhielten von den AOK-versicherten Erwerbstätigen in Westfalen-Lippe von März bis Dezember 2020 genau 19.466 Beschäftigte von einem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Zusammenhang mit einer Covid-19-Diagnose. Das entspricht 1,83 Prozent der AOK-versicherten Erwerbstätigen. Im westfälisch-lippischen Vergleich war die höchste AU-Quote in der Stadt Dortmund mit 2,5 Prozent am höchsten, während sie in Münster (1,27 Prozent) und Herne (1,02 Prozent) am geringsten waren.

Erhebliche Schwankungen

Die Covid-19-Pandemie hat die bisherige AU-Statistik des Jahres 2020 stark beeinflusst und zu teilweise erheblichen Schwankungen geführt. Zunächst gab es zu Beginn der Pandemie im März einen deutlichen Anstieg des Krankenstandes auf 8,3 Prozent im Vergleich zu Februar mit 7,0 Prozent. Von Mai (4,9 Prozent) bis August (5,2 Prozent) zeigte sich insgesamt ein deutlicher Rückgang, der jedoch ab September (5,9 Prozent) in die zweite Welle überging und im November erneut einen hohen Wert von 6,3 Prozent erreichte.

Mehr Ratgeberbeiträge auch auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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