Wundstarrkrampf, Tollwut, Tularämi
Vorsicht bei Haustierbissen - Infektionsrisiko wird häufig unterschätzt

Das Infektionsrisiko bei Katzenbissen ist höher als bei Hundebissen.
  • Das Infektionsrisiko bei Katzenbissen ist höher als bei Hundebissen.
  • Foto: AOK/hfr.
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

Etwa 50.000 Bissverletzungen ereignen sich jährlich in Deutschland. Die meisten werden durch Hunde und Katzen verursacht. Betroffen davon sind vor allem Kinder und Jugendliche.

Auch wenn die Bisse oberflächlich oft nicht schwerwiegend aussehen, können Krankheitserreger durch die Zähne in die Tiefe getragen worden sein. „Bei Tierbissen besteht ein hohes Infektionsrisiko, das leider häufig unterschätzt wird. Wir empfehlen deshalb dringend, bei Bissverletzungen unbedingt den Hausarzt aufzusuchen und die Wunde behandeln zu lassen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Bei Bedarf Antibiotikum 

Der Arzt wird die Wunde medizinisch versorgen und bei Bedarf ein Antibiotikum verschreiben. Auch die Auffrischung der Tetanusimpfung kann vorgenommen werden. Durch Tierbisse können zum Beispiel Wundstarrkrampf, Tollwut, Tularämie oder Leptospirose übertragen werden. Katzenbisse sind zwar seltener als die vom Hund, aber das Infektionsrisiko der Wunde ist deutlich höher. Der Grund dafür liegt im Speichel des Stubentigers. Hier befinden sich ungewöhnliche Erreger, die mit dem Biss in die Wunde gelangen.

Mehr Ratgeberbeiträge auch auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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