250. Ruhrklippenlauf
250. Ruhrklippenlauf und Weihnachtsruhrklippe

Vor dem Festzelt auf dem Waldparkplatz sammeln sich die Läufer für die den Ruhrklippenlauf.
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Über 100 Läufer aus Dortmund und der Umgebung nahmen am Ruhrklippenlauf teil

Seit mehr als 20 Jahren organisiert der Lauftreff Bittermark Dortmund jeden Monat den Ruhrklippenlauf. Am Samstag fand die 250. Auflage dieses Dortmunder Kultlaufes statt. Über 100 Läufer aus Dortmund und der Umgebung kamen bei Temperaturen von -5 Grad Celsius, um an diesem Event teilzunehmen. Auf dem Waldparkplatz "Am Ellberg" wurde, wie jedes Jahr zu Weihnachten, das Festzelt aufgebaut, Getränke, Kuchen und die traditionelle Currywurst wurden serviert.

Am Aussichtspunkt an den Ruhrklippen auf dem Klusenberg.
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Bereits um 8 Uhr startete die 7:00-Minuten-Gruppe auf der 25 km langen Strecke. Später um 8:30 Uhr folgten die restlichen Tempogruppen (5:30, 6:00 und 6:30 min/km). Für die Läufer, die gerne einmal die Ruhrklippe laufen wollten, aber sich die 25 km nicht zutrauten, gab es auch eine 15-Kilometer-Strecke. Das Tempo der Läufer bei der 15-Kilometer-Runde, richtete sich nach den Teilnehmern und lag im Bereich von 6:30 bis 7:00 Minuten. An diesem Tag wurde zusätzlich eine Walking-Strecke angeboten, welche speziell für dieses Event organisiert wurde.

Läufer an der "Pferdekoppel" auf den letzten Kilometern beim Ruhrklippenlauf
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Wald- und Trailstrecken

Vom Waldparkplatz "Am Ellberg" ging es durch den Niederhofer Wald zur Brandisstraße, wo man in den Stadtwald Bittermark einläuft. Dort läuft man am Mahnmal Bittermark vorbei, welches an die Morde der Gestapo 1945 im Rombergpark erinnert. Anschließend erreicht man die Viermärker Eiche, welcher ein etwa 3 km langer Anstieg im Stadtwald Bittermark ist, von dem aber nur ca. 1,5 km gelaufen wurden. An diesen Anstiegen, von denen es beim Ruhrklippenlauf mehrere gibt, lief jeder sein eigenes Tempo. Am Ende des Anstieges warteten die Läufer, bis die Gruppe wieder vollständig war.

Läufer des 250. Ruhrklippenlaufes erreichen die Trailstrecken am Klusenberg.
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Nach den ersten starken Anstiegen ging es ins Naturschutzgebiet Fürstenbergholz und Wannebachtal bis zur Hohensyburgstraße. Von der Hohensyburgstraße biegt man auf den Höhenweg, welcher über Dortmunds höchster Erhebung, den Klusenberg führt, ein. Dieser Weg ist für die Läufer besonders interessant, denn dieser Abschnitt hat einer der schönsten Trailstrecken des Ruhrklippenlaufes zu bieten, von dem man einen herrlichen Blick auf den Hengsteysee hat. Am Ende der Trailstrecke, erreicht man die Straße "Am Klusenberg". An dieser Stelle befindet sich für die 15-km-Läufer der Wendepunkte, wo es wieder zurückgeht, während die 25-km-Läufer weiter zum Hengsteysee laufen.

Der steilste Anstieg und eine beeindruckende Aussicht

Vom Klusenberg geht steil bergab bis zur Villa Funcke am Hengsteysee. Dort angekommen, wirft man einen kurzen Blick auf den Mäuseturm im Hengsteysee. An dieser Stelle haben die Läufer Dortmund bereits verlassen und die Stadt Hagen erreicht. Nun ging es eine Runde um den sehenswerten Hengsteysee. Bereits zwei Wochen zuvor fand an dieser Stelle Nikolauslauf in Herdecke statt, der ebenfalls um diesen See führte. Von der gegenüberliegenden Seite des Hegsteysee hat man einen fantastischen Blick auf das Koepchenwerk, an deren Spitze, am Oberbecken, sich der Verpflegungspunkt befindet. Bis dahin hatten die Läufer, aber noch einiges vor sich.

Läufer des Ruhrklippenlaufes in einem Wald im Naturschutzgebiet Fürstenbergholz und Wannebachtal.
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Am Ende des Hengsteysees ging es über die Brücke Schiffswinkel, an der sich das Laufwasserkraftwerk Hengstey befindet. Jetzt kam der anstrengendste Teil des Ruhrklippenlaufes. Die Läufer bogen auf den Gerhart-Hauptmann-Weg in Herdecke ein. Der 1,1 Kilometer lange Anstieg führt im späteren Verlauf über den Ruhrhöhenweg den 202 Meter hohen Wienberg hinauf. Von dort aus sind es noch etwa 1,5 Kilometer bis zum Verpflegungspunkt, am Oberbecken des Koepchenwerkes, wo die Läufer mit Getränken und kleinen Snacks versorgt wurden. An diesem Tag haben Tanja und Dirk den Verpflegungsstand organisiert.

Blick auf den Syberg mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal.
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Vom Verpflegungspunkt ging es über die Straße "Im Kleff" wieder an den Ruhrklippen entlang. Am Aussichtspunkt auf dem an den Ruhrklippen haben die Läufer noch einen kurzen Stopp eingelegt, um die Aussicht über Hagen und den Hengsteysee zu genießen. Etwa 200 Meter weiter gab es noch mal eine beeindruckende Aussicht auf den Syberg, auf deren Spitze das Kaiser-Wilhelm-Denkmal zu sehen ist. Von dort aus ging es wieder durch das Naturschutzgebiet Fürstenbergholz und Wannebachtal zurück. Auf den letzten Kilometern liefen die Läufer durch wunderschöne Landschaften im Wannebachtal, wo auch der letzte Anstieg der Strecke auf der Pferdekoppel ist. Als die Läufer wieder am Ellberg ankamen, hat der Weihnachtsmann jeden Läufer mit einem kleinen Präsent empfangen.

Das Training beim LT Bittermark Dortmund

Nach dem Ruhrklippenlauf sind die Läufer im Festzelt zusammengekommen, um diese Veranstaltung ausklingen zu lassen. Die Mitglieder des LT Bittermark Dortmund haben für reichlich Verpflegung gesorgt, so wurden Getränke, Kuchen und die traditionelle Currywurst serviert. Neben der Verpflegung gab es auch eine Tombola, wo die Teilnehmer verschiedene Preise gewinnen konnten. Der LT Bittermark Dortmund organisiert diesen Lauf jeden dritten Samstag im Monat.

Krafttraining beim LT Bittermark Dortmund im Sommer.
  • Krafttraining beim LT Bittermark Dortmund im Sommer.
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Neben dem Ruhrklippenlauf bietet der LT Bittermark Dortmund jeden Dienstag einen Lauf durch den Stadtwald Bittermark an, bei dem die Viermärker Eiche komplett hochgelaufen wird. Außerdem lässt der Verein interessierte Mitglieder zum Laufinstructor ausbilden, damit diese interessierte Läufer trainieren können. Das Training findet in den Sommermonaten donnerstags auf der Bahn statt. Darüber habe ich in einem früheren Beitrag bereits berichtet:

Vorbereitungskurs auf den Halbmarathon des LT Bittermark Dortmund ist im vollen Gange

Raimund Schledde wurde als erstes Ehrenmitglied ausgezeichnet

Raimund Schledde, Gründungsmitglied und langjähriger Veranstaltungsmanager, wurde vom Verein als erstes Ehrenmitglied ausgezeichnet. Raimund hat über viele Jahre verschiedene Veranstaltungen für den Verein organisiert. Die bekannteste Veranstaltung ist der alle zwei Jahre stattfindende Lauf 100 km Rund um Dortmund bei der unter der Führung eines von fünf Dortmunder Laufvereinen an verschiedenen Tagen eine Strecke gelaufen. Alle Strecken zusammen führen einmal um Dortmund und sind insgesamt circa 100 km lang. Neben <i>100 km Rund um Dortmund</i> hat Raimund ebenfalls die Sommerfeste, die Weihnachtsfeier und verschiedene Vereinsfahrten organisiert.

Raimund Schledde (mitte) wurde als erstes Ehrenmitglied des LT Bittermark Dortmund ausgezeichnet.
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Frank Pachura und Kerstin Greb sind ebenfalls dabei

Frank Pachura und Kerstin Greb haben es sich ebenfalls nicht nehmen lassen an diesen Traditionslauf teilzunehmen. Frank und Kerstin sind vorwiegend im Ultramarathon zu finden. Einen Monat zuvor haben die beiden noch beim RTL Spendenmarathon teilgenommen, um Geld für Kinderprojekte zu sammeln. Frank betreibt die Seite laufen-in-dortmund.de, wo man Neuigkeiten zum Laufsport in Dortmund aus den Vereinen findet. Außerdem betreiben die beiden einen YouTube-Kanal, wo es viele Videoberichte zu den verschiedenen Läufen gibt. Auch zum diesjährigen Ruhrklippenlauf hat Frank ein Bericht veröffentlicht, welcher hier zu finden ist:

250. Ruhrklippenlauf Dortmund

Frank Pachura und Kerstin Greb beim Ruhrklippenlauf.
  • Frank Pachura und Kerstin Greb beim Ruhrklippenlauf.
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Hinweis

Dieser Artikel ist eine gekürzte Fassung des folgenden Artikels:

250. Ruhrklippenlauf und Weihnachtsruhrklippe

auf dem Blog
thomas-krakow.de

Autor:

Thomas Krakow aus Dortmund-Süd

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