Amateurboxen
Dortmunds Elisabeth Brand wird "85"

Die zweite von links: Elisabeth Brand im Kreise vieler Freunde auf dem Seniorentag 2018.
  • Die zweite von links: Elisabeth Brand im Kreise vieler Freunde auf dem Seniorentag 2018.
  • hochgeladen von Dieter Schumann

Die Goldhandschuh-Besitzerin des Dortmunder Boxsport 20/50, Elisabeth Brand, kann am 21.Februar 2020 ihren 85.Geburtstag feiern. Fünf Tage später ist sie Gast beim 153.Prominenten-Stammtisch des Traditionsvereins. Vor genau 25 Jahren hat sie den Ehren-Handschuh vom DBS-Vorsitzenden Dieter Schumann erhalten. Schon damals bei seiner Laudatio stellte er bei der Allroundfunktionärin die „Gib-Niemals-Auf-Gesinnung“ fest.

Alles, was sich die Power-Frau vornahm, sollte gelingen. Wie ein erfolgreicher Boxer zeigte sie bei ihren vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten „Haltung, Können u. Stehvermögen“. Den Einstieg in den Sport fand sie mit der Erringung des Sportabzeichens 1974. Die 2000 Meter Laufstrecke für Frauen war für sie kein Hindernis. Zur gleichen Zeit fanden sich gleichgesinnte Läufer u. Läuferinnen unter dem bekannten Enzio Busche im Rombergpark zusammen. Man verabredete sich zu regelmäßigen Lauftreffs.

1976 kam es zur Gründung der Viermärker Waldlaufgemeinschaft. Elisabeth Brand stellte sich als 2. Vorsitzende zur Verfügung. 1978 übernahm sie für 12 Jahre den Vorsitz. 2009 wurde sie wegen ihrer großen Verdienste „Ehrenvorsitzende“. Parallel dazu war sie in den 70er und 80er Jahren Vorsitzende der Freunde der Stadt- und Landesbibliothek und der Dortmunder Frauenverbände.

Im Stadtsportbund Dortmund war sie Frauenwartin und später stellvertretene Vorsitzende. Außerdem wurde sie in den Frauenbeirat des Landessportbundes berufen, wo man sie zur stellv. Vorsitzenden wählte. Es folgte der Frauenbeirat des Deutschen Sportbundes. Hier kümmerte sie sich erfolgreich um die Belange von Frauen im Sport. Weitere Aufgaben im Deutschen Frauenrat folgten.

Viele Jahre war die Dortmunderin Übungsleiterin im Lauftreff für Anfängerinnen zuständig und leitete in der Kirchengemeinde wöchentlich eine Turnstunde. Nach dem Tod ihres Mannes (Dr. Heinrich Brand) kandidierte sie für den Seniorenbeirat. Auch hier war sie mehrere Jahre eine erfolgreiche Vorsitzende. 2015 ehrte sie die DSW mit dem Titel „Tunnelpatin“ und der Namensgebung für eine bekannte Stadtbahnanlage.

Bescheiden sagte Elisabeth Brand, alle Tätigkeiten hätten Sie sehr bereichert und ihr das Gefühl gegeben, etwas für die Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt beigetragen zu haben. Der Dortmunder Boxsport 20/50 wünscht seiner sympathischen Anhängerin alles Gute und „Ring frei“ für weitere erfolgreiche und gesunde Jahre.

Autor:

Dieter Schumann aus Dortmund-Süd

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