Amateurboxen
Leichtkontaktboxen!

Auszug aus den Wettkampfbestimmungen des Deutschen Boxsport-Verbandes

Leichtkontaktboxen

a) Leichtkontaktboxen unterscheidet sich vom olympischen Boxen dadurch, dass keine harten Treffer erzielt werden dürfen. Die Boxer dürfen nur leichte Treffer (Touchieren) erzielen. Bei einem oder mehreren harten Schlägen erfolgen eine Ermahnung und ein Punktabzug. Bei einem deutlich zu harten oder absichtlich harten Schlag, erfolgt eine Verwarnung und 3-Punkte-Abzug oder eine Disqualifikation.
Sollte ein Boxer durch einen harten Schlag nicht mehr in der Lage sein, weiter boxen zu können, ist der schlagende Boxer zu disqualifizieren. Sollte ein Boxer versehentlich oder absichtlich hart getroffen werden, entscheidet der Ringrichter, ob ein Anzählen des Getroffenen notwendig ist. Es ist den Boxern nicht gestattet, mehr als 8 Schläge in einer Serie im Vorwärtsgehen zu schlagen, da ansonsten kein sauberes Match zustande kommen kann. Bei Abbruch wegen Verletzung oder Nasenbluten wird ein Punktergebnis beim Stand des Abbruchs verkündet.

b) Altersklassen Schüler: 8 – 12 Jahre
Kadetten: 13 – 14 Jahre
Junioren: 15 – 16 Jahre
Jugend: 17 – 18 Jahre
Erwachsene: ab 19 Jahre
Grundsätzlich darf altersklassenüberschreitend geboxt werden. Die Altersdifferenz in den Jugendklassen darf maximal 2 Jahre betragen. Die Rundendauer richtet sich nach der jüngeren Altersklasse.

c) Größenklassen
Klasse bis 145 cm, dann in jeweils 5-cm Schritten bis 200 cm.
Die Zusammenstellung der Gegner richtet sich nach der Körpergröße.
Von dieser Größeneinteilung kann abgewichen werden. Die Differenz
von 10 cm darf nicht überschritten werden.

d) Weibliche und männliche Boxer dürfen gegeneinander boxen

e) Geboxt wird mit 10-oz-Handschuhen und Kopfschutz.

f) Der Erwerb der Lizenz „Trainer im Leichtkontaktboxen“ ist an die Trainerlizenz „C“ des DBV gebunden. Näheres regelt die Aus-und Fortbildungskommission des DBV.

Zum Wettkampf angemeldet werden kann nur durch einen lizenzierten Leichtkontakt-Trainer, der dadurch bestätigt, dass der angemeldete Boxer die Regeln des Leichtkontakt-Boxens kennt und auch unter Druck leicht schlagen kann. Jeder Boxer muss mindestens einen lizenzierten Leichtkontakt-Trainer als Sekundanten haben.

g) Das Kampfgericht besteht aus mindestens einem Punktrichter, einem Ringrichter und dem Supervisor. Die Kampfrichter müssen eine Ausbildung zum Leichtkontakt-Kampfrichter nachweisen.

Der Dortmunder Boxsport 20/50 e.V. hat im Moment keine lizenzierten Leichtkontakt-Trainer und Kampfrichter.

Autor:

Dieter Schumann aus Dortmund-Süd

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