Relegation der Volleyballer

Während die meisten Volleyballer nach Abschluss der Punkterunde schon im Sand wühlen, müssen gleich drei Teams aus dem Dortmunder Süden nachsitzen. Das Zauberwort heißt Relegation, bei der quasi durch die Hintertür der Aufstieg angestrebt oder der Abstieg vermieden werden soll.

Die Zweitvertretung des TV Hörde, die in der Verbandsliga als Mannschaft der Rückrunde nach einer fulminanten Aufholjagd aus dem Abstiegskeller bis auf den zweiten Platz geklettert ist, muss am Samstag zum Vizemeister der benachbarten Verbandsliga SG Coesfeld reisen, wo schon im letzten Jahr bei der Relegation die Coesfelder Fans mit Trommeln und Trompeten ein Riesenspektakel veranstaltet haben. Am Sonntag, dem 04. Mai 2014, treffen die Hörder Schmetterkünstler, die sich nach dem letzten Spieltag von ihrem Trainer Udo Potthoff getrennt haben, um 15 Uhr in der Sporthalle Hörde I auf den Oberligisten VfL Telstar Bochum, der sich kurzfristig mit dem ehemaligen Bottroper Bundesligaspieler David Kampa verstärkt hat. „Gegen Bochum haben wir nur eine Chance, wenn wir am oberen Level spielen“, meint U20-Coach Philipp Gorba, der das junge Team vorbereitet hat.

Die dritte Mannschaft des TV Hörde, die in fast identischer Besetzung bei den Westdeutschen Meisterschaften der U18 einen guten 7.Platz belegt hat, muss wegen des drittletzten Platzes in der Bezirksliga nachsitzen und sich am Sonntag, dem 04. Mai 2014, um 18 Uhr in der Sporthalle Hörde I die Klasse gegen den Werner SC 2 sichern. „Wir haben auch in den Ferien intensiv trainiert“, ist Trainer Guido Engler vom Klassenerhalt überzeugt.

In der Bezirksliga hat der VSC Dortmund bis zum drittletzten Spieltag mit fünf Punkten Vorsprung souverän die Tabelle angeführt und war klar auf Aufstiegskurs. Nach zwei überraschenden und unnötigen Niederlagen rutschten die Schützlinge von Trainer Michael Fuchs aus den Aufstiegsrängen, hatten aber noch Riesenglück, weil der Konkurrent TVE Vogelsang sich am letzten Spieltag einen folgenschweren Ausrutscher leistete und der VSC wieder auf Rang zwei vorrückte. "Allein die Teilnahme ist nach diesem Verlauf für uns schon ein Geschenk", ist sich Trainer Michael Fuchs der Außenseiterrolle durchaus bewusst. Gegen die meist groß gewachsenen Recklinghausener hofft der Trainer deshalb auf die vollständige Genesung von Anka Kunze (Mitte) und Sabrina Daske (Außen) sowie "freie Köpfe" bei den bis zuletzt im Prüfungsstress steckenden Stefanie Pech (Mitte) und Marion Roskosz (Zuspiel). Nach dem Scheitern im Vorjahr kann der VSC am Samstag beim Klassenkameraden VC Recklinghausen und am Sonntag, dem 04. Mai 2014, um 16.00 Uhr in der Sporthalle Hörde III am Phoenix-Gymnasium gegen den Landesligisten TB Höntrop 2 den Aufstieg durch die Hintertür perfekt machen.

Autor:

Klaus Wilke aus Dortmund-Süd

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