Kita in Wellinghofen macht sich fit für die Zukunft

Die Umzugskisten sind gepackt, der Umbau, auf den sich die Gemeindevertreter freuen, kann beginnen. Während des Umbaus finden die Kinder im Gemeindehaus Platz, „das bestens für die Kinder hergerichtet ist“, so Pfarrer Wilhelm Vogel. | Foto: Andreas Klinke
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  • Die Umzugskisten sind gepackt, der Umbau, auf den sich die Gemeindevertreter freuen, kann beginnen. Während des Umbaus finden die Kinder im Gemeindehaus Platz, „das bestens für die Kinder hergerichtet ist“, so Pfarrer Wilhelm Vogel.
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Die Kindertagesstätte der Heilig-Geist-Kirchengemeinde rüstet sich für die Zukunft. Noch in diesem Jahr soll die Kita zum echten Familienzentrum umgebaut und erweitert werden - besonders für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren.

Die Pläne dazu liegen schon seit 2008 in der Schublade. „Wir hoffen, dass wir Ende September oder Anfang Oktober die Baugenehmigung erhalten“, so Pfarrer Wilhelm Vogel, der jetzt zusammen mit dem Kirchenvorstand das Bauvorhaben erläuterte.

„Grundgedanke ist, mit der Erweiterung des Angebotes den geänderten Bedürfnissen von Familien und Alleinerziehenden Rechnung zu tragen, die aus unterschiedlichen Gründen eine frühe außerhäusliche Betreuung ihrer Kinder brauchen“, erklärt Vogel. Darüber hinaus schaffe das neue Angebot eine zukunftsorientierte Perspektive für den Kindergarten, eine verlässliche Basis für Eltern, Kinder und Mitarbeiter sowie für die Gemeinde Gewähr für eine qualifizierte, fachliche Betreuung und Förderung der Kinder.

Nach dem Umbau soll es vier Gruppen für insgesamt 75 Kinder geben. 40 Plätze (zwei Gruppen) sind für Kinder von zwei Jahren bis zum Schuleintritt (davon 12 Plätze für Zweijährige und 28 Plätze für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt), zehn Plätze (eine Gruppe) sind für Kinder von ca. vier Monaten bis drei Jahren, 25 weitere Plätze (eine Gruppe) für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt. 30 Plätze sollen als Ganztagsplätze angeboten werden.

Der Ausbau der Betreuungsangebote sei mit den vorhandenen Räumlichkeiten nicht zu schaffen, so Pfarrer Vogel. Insbesondere mit Blick auf das vom Landesjugendamt geforderte Raumprogramm. Darüber hinaus müsse die Ausstattung um Einrichtungsgegenstände erweitert werden, die dem Bedarf der unter dreijährigen Kinder entspreche.

Insgesamt werden Umbau und Erweiterung rund 777.000 Euro kosten. Den Hauptanteil übernehmen das Land NRW (51,4 Prozent) und die Stadt Dortmund (34,1 Prozent). Der Rest (14,5 Prozent) wird durch Rücklagen des Kindergartens finanziert.

Die Organisation des Familienzentrums liegt seit 1. August 2011 in den Händen der Katholischen Kindertageseinrichtungen Östliches Ruhrgebiet. Die gemeinnützige GmbH übernimmt das Personal und erledigt für die Kirche vor Ort die Verwaltung. „Für die Kirchenvorstände war diese Arbeit kaum noch zu leisten“, begründet Eva-Maria Hucke vom Gemeindeverband den Schritt. Weitere Kindergärten etwa in Schwerte, Castrop oder Lünen sollen in den nächsten Jahren ebenfalls unter das Dach der gemeinützigen GmbH schlüpfen.

Am Sonntag, 2. Oktober, werden die Pläne im Gemeindehaus, Auf den Porten, der Öffentlichkeit vorgestellt (11 Uhr).

Die Umzugskisten sind gepackt, der Umbau, auf den sich die Gemeindevertreter freuen, kann beginnen. Während des Umbaus finden die Kinder im Gemeindehaus Platz, „das bestens für die Kinder hergerichtet ist“, so Pfarrer Wilhelm Vogel. | Foto: Andreas Klinke
Erläuterte die Pläne: Architektin Angelika Becker. | Foto: Andreas Klinke
Autor:

Peter J. Weigel aus Dortmund-Süd

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