Stadtteile einander näher bringen

Martin Eder, Michaela Bonan, Sascha Hilgeris,Oliver Stenz und Thomas Kampmann stellten das Projekt vor.
  • Martin Eder, Michaela Bonan, Sascha Hilgeris,Oliver Stenz und Thomas Kampmann stellten das Projekt vor.
  • Foto: Klinke
  • hochgeladen von Alexander Nähle

Hörde. Oft kennen Dortmunder zwar ihren eigenen Bezirk, haben aber kaum Kontakt zu anderen Stadtteilen. Nicht selten ist das Bild in den Köpfen zu „den anderen“ Dortmunder Stadtbezirken sogar verzerrt oder lückenhaft.

Das Projekt „Dortmund all inclusive“ macht jetzt Bewohnern aus unterschiedlichen Bezirken auf vernetzenden Treffen an erlebnisreichen und überraschenden Orten miteinander bekannt – über räumliche, kulturelle, demografische und sonstige Unterschiede hinweg.
Den Auftakt der insgesamt zwölf Begegnungen bildet die Veranstaltung „Phoenix von oben - Skywalk und Hochofenaufstieg auf PHOENIX West", am 30. August um 16.30 Uhr: Hier kommen Evinger dem Himmel über Hörde und den Hördern näher. Andern Orts singt die Weststadt mit Aplerbeck und die Nordstadt feiert mit Hombruch im Hindu-Tempel. Das sind nur einige wenige Beispiele.
Jede Begegnung ist dabei einzigartig, denn so unterschiedlich die Besonderheiten der gastgebenden Stadtbezirke, so unterschiedlich sind auch die einzelnen Veranstaltungen. Nachbarschaft ist also keine Frage der Entfernung von Stadtteilen zueinander, sondern beruht auf Neugier, gemeinsamen Eindrücken und auf vorbehaltlosen Kontakten – schließlich haben alle eines gemeinsam: Sie sind Dortmunder all inclusive.
„Spannend wird es für die nördlichen Dortmunder Stadtteile“, so Michaela Bonan vom Projekt Nordwärts. „Sie erhalten mit den bezirksübergreifenden Treffen die Gelegenheit, „Gesicht“ zu zeigen, durch ihre bislang wenig bekannten Stärken Sympathien zu sammeln und sich mit anderen Stadtteilen zu vernetzen. Grundsätzlich geht es für alle zwölf Stadtbezirke natürlich immer um eine Begegnung auf Augenhöhe.“
So, wie sich die Projektpartner des Projekts „Dortmund all inclusive", der Projektträger Planerladen die Koordinierungsstelle Nordwärts und die Dortmund-Agentur (Kampagne "Dortmund überrascht. Dich.") der Stadt Dortmund für die Organisation der bezirksübergreifenden Treffen zusammengeschlossen und engagiert haben, möchten sie Impulse für weitere nachbarschaftliche Kontakte und nachhaltige Kooperationen der Bezirke untereinander setzen.

Der Planerladen realisiert die bezirksübergreifenden Bürgertreffen für Solidarität und Zusammenhalt in der gesamten Stadt als eines von 16 ausgewählten Pilotprojekten des Förderprogramms „Nationale Stadtentwicklungspolitik" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB, www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de).
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zur Anmeldung zu den jeweiligen Treffen der Stadtbezirke sind zu finden auf den Seiten des Planerladens e.V. unter www.dortmund-all-in.de oder telefonisch erhältlich unter Tel: 0231-8820700, die Teilnehmerzahl bei den meisten Events ist begrenzt.

Autor:

Alexander Nähle aus Schwerte

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