Unbürokratische Hilfe
Neue Übernachtungsstelle für Frauen stellt sich Hörder Nachbarschaft vor

Ilda Kolenda, Leiterin der Dortmunder Frauenübernachtungsstelle, gemeinsam mit Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back (l.) und Diakonie-Mitarbeiter Jan Hölscher bei der Anwohnerversammlung, zu der die Diakonie in Hörde eingeladen hatte. | Foto: Diakonie
  • Ilda Kolenda, Leiterin der Dortmunder Frauenübernachtungsstelle, gemeinsam mit Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back (l.) und Diakonie-Mitarbeiter Jan Hölscher bei der Anwohnerversammlung, zu der die Diakonie in Hörde eingeladen hatte.
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Um wohnungslose Frauen künftig besser zu versorgen, zieht die Übernachtungsstelle der Diakonie im Februar vom Kaiserstraßenviertel nach Hörde um.

An einem Infoabend im Gemeindehaus der Hörder Herz-Jesu-Gemeinde stellte die Diakonie Anwohnern und Interessierten die Einrichtung vor, welche die Diakonie im Auftrag der Stadt Dortmund betreibt.

Im Gemeindehaus der Hörder Herz-Jesu-Gemeinde klärte Ilda Kolenda, Leiterin der Frauenübernachtungsstelle, die Besucher über die Einrichtung sowie die Situation von wohnungslosen Frauen in Dortmund auf. In der anschließenden offenen Fragerunde beantworteten Ilda Kolenda und Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back Fragen der Anwohner.

An der Nortkirchenstraße 15 bietet die neue Übernachtungsstelle künftig wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Frauen und ihren Kindern kurzfristig und unbürokratisch eine Unterkunft sowie Information und Vermittlung zu weiterführenden Hilfen. Die bisherige Übernachtungsstelle im Kaiserstraßenviertel mit 24 Plätzen war seit langer Zeit extrem überlastet, häufig über 170 Prozent. Zahlreiche Frauen mussten auf Ausweichquartiere verteilt werden.

„Die neue Einrichtung wird Platz für 50 Frauen haben, wir hoffen aber, dass wir diese Zahl nie ganz ausschöpfen müssen“, so Ilda Kolenda bei der offenen Gesprächsrunde. Am 30. Januar plant die Diakonie einen Tag der offenen Tür vor Ort, ab Februar soll die Einrichtung für wohnungslose Frauen geöffnet sein. Das Friederike-Fliedner-Haus, eine Rehabilitationseinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankung, die das Gebäude über 30 Jahre nutzte, zieht im Januar in die Nordstadt.

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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