Regensburg – eine historische Stadt erleben!

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Unter diesem Motto stand die Jahresendfreizeit des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) Dortmund-Hörde vom 30.12.2012 – 02.01.2013.

Die zweitausendjährige Stadt Regensburg ist seit 2006 Weltkulturerbe der UNESCO und war vor München die erste bayerische Hauptstadt. Eine römische Steinbrücke – 1245 nach nur 11 Jahren Bauzeit vollendet - überspannt die Donau und führt den Besucher direkt in die Altstadt. Direkt am Donauufer steht die 800 Jahre alte historische Wurstküche. Sie soll zu Zeit des Brückenbaus als Baubüro gedient haben.
Unser geführter Rundgang durch die Innenstadt ging an mittelalterlichen Patrizierhäusern und sogenannten Geschlechtertürmen vorbei, wie man sie aus der Toskana in Italien kennt. Regensburg wird auch gern die „ nördlichste Stadt Italiens“ genannt. Am gotische Dom St. Peter endete unsere Führung und wir hatten noch Zeit, durch die alten Gassen zu bummeln.

Unser nächstes Ziel war die Befreiungshalle auf dem Michelsberg in Kelheim. Wie eine überdimensionale Keksdose wirkt der Marmorklotz. König Ludwig I. von Bayern hat den Bau 1842 zur Erinnerung an die napoleonischen Befreiungskriege von dem Architekten Leo von Klenze errichten lassen.

Nach einem Stadtbummel durch das bereits 1181 gegründete Kelheim fuhren wir in unser Hotel zurück und bereiteten uns auf die Silvesterfeier vor.

Der Neujahrstag führte uns auf den Bräuberg bei Donaustauf zur Walhalla. Der weithin sichtbare Tempelbau, ebenfalls im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. von Klenze gestaltet, birgt die Marmorbüsten von über 140 berühmten Persönlichkeiten, z. B. Goethe und Schiller, die Komponisten Haydn und Mozart und die Philosophen Leibniz und Kant. Der letzte Zugang war die Büste der Widerstandskämpferin Sophie Scholl.

Weiter ging es in das liebliche Altmühltal. Zahlreiche Burgen und Schlösser thronen auf den eigenartigen, steilen Felsformationen hoch über dem Fluss – eine malerische Landschaft. In Riedenburg besuchten wir das Kristallmuseum. Hier befindet sich die größte Kristallgruppe der Welt mit einem Gewicht von ca. 4 Tonnen. Des weiteren birgt das Museum eine große Diamantsammlung sowie eine Ausstellung „Die Edelsteine der Sterne“, die näher auf die 12 Sternzeichen und ihre dazugehörigen Edelsteine eingeht.

Die letzte Strecke durch das Altmühltal endete in dem liebenswerten Städtchen Dietfurt. Es erhielt schon im Jahre 1452 Stadtrechte. Dietfurt verwandelt sich jedes Jahr zur Faschingszeit in ein Chinesen-Städtchen, weil die Bürger im 18. Jahrhundert einmal einen Steuereinnehmer nicht durch das Stadttor ließen. Er verkündete daraufhin: „Die Dietfurter verschanzen sich wie die Chinesen hinter einer Mauer“. So kann ein steuerlicher Vorgang zu einer „Riesen-Gaudi“ werden, wenn es nur lange genug her ist. Erwähnenswert sind noch das mitten im Ort gelegene Franziskaner-Kloster mit der sehenswerten Klosterkapelle, das Rathaus und der Chinesen-Brunnen.

Mit vielen neuen Eindrücken traten wir am 2. Januar des neuen Jahres 2013 unsere Heimreise an.

von Christel König

Autor:

Martin Belz aus Dortmund-Süd

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