Löttringhausen
Senioren werden fit gemacht für Tablet & Co.

Diakonie-Mitarbeiterin Heike Rolfsmeier (r.) und DOGEWO21-Pressesprecher Christoph Schwarz (l.) begrüßten mit Teilnehmern der Computer-Sprechstunden und Tablet-Kursen Thorsten Speith (3.v.r.) aus dem Vorstand der Paul und Gudula Meyer-Stiftung.
  • Diakonie-Mitarbeiterin Heike Rolfsmeier (r.) und DOGEWO21-Pressesprecher Christoph Schwarz (l.) begrüßten mit Teilnehmern der Computer-Sprechstunden und Tablet-Kursen Thorsten Speith (3.v.r.) aus dem Vorstand der Paul und Gudula Meyer-Stiftung.
  • Foto: Klinke
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

7000 Euro hat die Diakonie im vergangenen Jahr von der Dortmunder Paul und Gudula Meyer-Stiftung erhalten. Das Geld floss in die Computer-Sprechstunden und Tablet-Kurse der Nachbarschaftsagenturen Löttringhausen und Wambel, die davon zwei Honorarmitarbeiter und die Anschaffung neuer Tablets finanzieren konnten.

Unterstützende Kurse für technikferne Senioren sind ein Beispiel für das vielfältige Angebot in den Nachbarschaftsagenturen. Thorsten Speith und Marianne Schuster aus dem Vorstand der Paul und Gudula Meyer-Stiftung, die sich vornehmlich im Bereich Altenhilfe engagiert, haben sich in der Nachbarschaftsagentur Löttringhausen einen Eindruck von den Aktivtäten vor Ort gemacht, die mit der Spende möglich wurden. „Es ist uns sehr wichtig, Senioren mögliche Berührungsängste mit moderner Technik zu nehmen und sie in den sicheren Umgang mit Geräten einzuführen, die das Leben erleichtern können. Das wird bei unseren Gästen sehr gerne angenommen“, sagte Diakonie-Mitarbeiterin Heike Rolfsmeier von der Nachbarschaftsagentur Löttringhausen bei dem Besuch.

Die vier Nachbarschaftsagenturen in Dortmund (Löttringhausen, Mengede, Wambel, Wickede) arbeiten für eine Nachbarschaft aller Generationen in der Gemeinschaft. DOGEWO21 und das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH haben 2011 eine strategische Partnerschaft begründet mit dem Ziel, Nachbarschaften gemeinsam mit den Menschen zu fördern, um damit ein möglichst langes selbständiges Leben im Quartier zu ermöglichen.

Ziel ist es zudem, bei Senioren eine Aktivierung im Alltag zu wecken, für eigene Interessen und die Belange Anderer. Darüber hinaus gibt es Beratungs- und Begleitungsangebote, mit Blick auf Freizeitaktivitäten, aber auch rund um die Themen Gesundheit, Pflege und Prävention. Für jeden Monat gibt es einen großen Plan voller offener, größtenteils kostenloser Termine, vom Sprachkurs über Walking-Treffs, Handarbeitskurse und Spaziergänge, bis gemeinschaftlichen Mittagessen.

Mehr zu den Angeboten der Nachbarschaftsagenturen in Dortmund unter: www.nachbarschafts-agentur.de

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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