Zahnlos, harmlos: Das "Ungeheuer" vom Phoenix-See. Rätsel ist gelöst...

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So sieht es aus, das „Ungeheuer“ vom Phoenix-See: Ein Mini-Katamaran mit Flosse und kleinem Motorantrieb. An einer dünnen Schnur befestigt, ließ Werner Brauckhoff das Gefährt seine Runden im Phoenix-See drehen. Seine Enkelin Franziska (l.) kann sich nur an den Kopf fassen: „Opa, was hast Du Dir da wieder für einen Spaß erlaubt“, scheint sie zu denken. (Foto: wei)
Kein Hai, kein Ungeheuer wie in „Loch Ness“, keine Robbe, die vom Zoo in Brünninghausen nach Hörde gewatschelt ist: Das Rätsel vom Phoenix-See ist gelöst.

Was Spaziergänger an dem trüben, verregneten Freitagabend (22. Juli) gesehen und fotografiert haben, war nichts anderes als eine harmlose, zahnlose Attrappe - ein Scherz, den sich Werner Brauckhoff aus Berghofen erlaubt hat. Reumütig meldete sich der 65-jährige Rentner jetzt in der Redaktion des Süd-Anzeigers um das „Rätsel vom Phoenix-See“ aufzulösen - hat er doch für jede Menge Gesprächsstoff und Spekulationen gesorgt.

In seinem Hobbykeller, wo er auch Teile für Mopeds restauriert, hat der ehemalige Hoeschianer das „Ungeheuer“ gebastelt. Etwas handwerkliches Geschick, gepaart mit einer Portion Humor, der, wie er sagt „ihm in die Wiege gelegt wurde“ - und fertig war der „Hai“.

Es war nicht das erste Mal, dass Brauckhoff, der auch Hobby-Imker ist, sich einen Spaß erlaubte. Medien berichteten einmal über seine Honigbienen ohne Stachel - ein Aprilscherz. Oder ein Dinosaurier-Ei, das An der Goymark in Hörde gefunden wurde, das aber, April, April, nur eine mittelalterliche Steinkugel aus Brauckhoffs Fundus war.

Vielleicht geht das Hörder „Ungeheuer“ jetzt sogar in Serie. Eine Firma zumindest ist darauf aufmerksam geworden und hat sich bei Brauckhoff gemeldet. Also: Nicht erschrecken, wenn demnächst Scharen von „Ungeheuern“ im See auftauchen. Oder etwa doch?
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