Trotz Regens: Mengede 08/20 hält am TBV-Wochenende fest

Die andere Seite: Dieses Mal versank das Fest am Familien-Sonntag im Regen. Besucher und Einnahmen blieben aus.
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Stell dir vor, es ist Sommer - und dauernd regnet‘s! Das TBV-Wochenende kann davon ein trauriges Lied singen, doch an der Fortsetzung der Traditionsveranstaltung im Mengeder Volksgarten gibt es keinen Zweifel. „Wir gehen 2013 auf jeden Fall in die 36. Runde“, verspricht Michael Schulz, Vorsitzender von Mengede 08/20.

Im Vorjahr war das TBV-Wochenende an drei Tagen komplett verregnet. In diesem Jahr „ist nur der Sonntag ins Wasser gefallen und komplett in die Hose gegangen“, kann es Michael Schulz mit ein paar Tagen Abstand fast schon gelassen sehen.

Der Vorsitzende von Mengede 08/20 und das Organisationsteam verbuchen vor allem den Samstagabend als dicken Pluspunkt, als Live-Bands und DJs für Musik sorgten. „Da waren fast 3000 Besucher da, die eine Menge Spaß hatten. Damit sind wir sehr zufrieden.“

Der Familientag am Sonntag aber war ein echtes Regen-Desaster und auch für die vielen Helfer frustrierend. Allein etliche Kuchenspenden gingen komplett an die Absender zurück. Zu allem Überfluss ging auch der Abbau nach dem Wochenende im strömenden Regen über die Bühne.

Allerlei Utensilien, die eigens für das große Kinderfest gemietet worden waren, hatten am Familientag allerdings gar nicht erst aufgebaut werden können. Für den Verein auch ein finanzielles Problem. „Wir haben etliche Ausgaben, auf der anderen Seite fehlen uns natürlich die Einnahmen des Sonntages“, räumt Schulz ein. Für einen Klub, der gerade in die Westfalenliga aufgestiegen ist und ein eigenes Jugendheim baut, eine echte Belastung.

Am Fest aber will Mengede 08/20 trotzdem auf keinen Fall rütteln. „Das TBV-Wochenende gibt‘s jetzt seit 35 Jahren, das spricht schon für sich. Wir werden das auf keinen Fall aufgeben. Für uns bleibt es ein ganz wichtiges Standbein“, stellt Michael Schulz auf Nachfrage des West-Anzeigers klar.

Was bleibt, ist die Hoffnung auf besseres Wetter. Denn viel verändern lässt sich an den Rahmenbedingungen nicht. „Wir können den Volksgarten ja schlecht überdachen“, meint Schulz. Ein großes Festzelt für 3000 Personen ist nicht zu bezahlen. Und Räume wie der Saalbau scheiden als Alternative aus. „Da passen vielleicht 300 Leute hinein, das wird dem Interesse am TBV-Fest nicht gerecht.“

Auch eine zeitliche Verschiebung verspricht nur wenig Aussicht auf sichere Sonne. „August, Juli, jetzt Juni - wir haben doch schon alles probiert“, erinnert sich Mengedes Vereinsvorsitzender. Das Wetter macht eben, was es will, weiß auch Schulz: „Mit dem Risiko müssen wir immer leben - und das werden wir auch!“

Autor:

Dietmar Nolte aus Dortmund-West

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