Protest gegen geplanten Abriss der Grundschule
"Lasst die Schule im Dorf!"

Seit einigen Jahren steht die ehemalige Grundschule in Kley leer. Die Stadt will das Gebäude abreißen und eine Kita bauen. Der Heimatverein Oespel-Kley wehr sich gegen die Abrisspläne.
  • Seit einigen Jahren steht die ehemalige Grundschule in Kley leer. Die Stadt will das Gebäude abreißen und eine Kita bauen. Der Heimatverein Oespel-Kley wehr sich gegen die Abrisspläne.
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Nach den aktuellen Plänen der Stadtverwaltung soll für den Neubau einer KiTa das alte Kleyer Schulgebäude abgerissen werden. Dagegen protestiert der Heimatverein Oespel/Kley mit dem Slogan: "Lasst unsere Schule im Dorf!"

 Das ortsbildprägende, denkmalwürdige Gebäude der ehemaligen Grundschule sollte erhalten bleiben und einer neuen Nutzung zugeführt werden, sagt der Heimatverein. "Das Gebäude ist seit über hundert Jahren ein markantes Wahrzeichen für Kley."

Wichtig für den Stadtteil

Erbaut wurde es in den Jahren 1898/1900. Auch wenn das Schulgebäude an der Kleybredde derzeit nicht unter Denkmalsschutz stehe, "handelt es sich doch um ein historisches Gebäude, das für die Entwicklung des Stadtteils und für seine Einwohner seit über 100 Jahren von großer Bedeutung ist." Die Schule wurde als Volksschule gegründet und spiegelt den bereits vor dem Ersten Weltkrieg einsetzenden Zuzug zahlreicher Menschen nach Kley wieder.

Kaum markante Gebäude

"In Kley finden sich kaum solch markante Gebäude bzw. Baudenkmäler, die älter als 100 Jahre sind", sagt der Heimatverein. "Gebäude, wie das der Grundschule, sollten unbedingt erhalten bleiben, bevor man über einen Neubau nachdenkt. Das Gebäude hat eine solide Sanierung verdient und kann dadurch Teil der positiven Stadtteilentwicklung des bisher vernachlässigten Ortsteils werden."
Zudem stelle die Sanierung eine bessere Alternative dar als ein Abriss, der auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu bewerten ist.

Bürgertreff wird gebraucht

"Darüber hinaus ist es dringend erforderlich, in Kley eine zentrale Anlaufstelle für die Bürger als Bürgertreff einzurichten, der für die identitätsbildende Wirkung im Dorf große Bedeutung hat. Es gilt das Versprechen des Stadt-Dezernenten Jörg Stüdemann einzulösen, dass nach Abzug der Flüchtlinge aus der alten Schule für die Kleyer Bürger ein Bürgerzentrum errichtet wird."
Statt eines Abrisses sollte das Gebäude saniert und mit Erweiterungsbauten für die geplante KiTa vorgesehen werden. Das ortsbildprägende, denkmalwürdige Schulgebäude der ehemaligen Grundschule sollte erhalten bleiben und einer neuen Nutzung als KiTa zugeführt werden. Außerdem müsse das Versprechen der Stadt, einen Bürgertreff für Kley einzurichten, endlich erfüllt werden.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-West aus Dortmund-West

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