Krankenhaus Lütgendortmund: Keine Schließungen geplant

Offizielle Begrüßung der neuen Geschäftsführerin: Im Bild (v.l) Bernhard Strunk (Geschäftsführer ev. Krankenhaus GmbH),,  Dr. Antje Ahrens (Chefärztin Anästhesie Bethanien), Ute Panske, Dr. Thomas Finkbeiner (Ärztlicher Direktor Lütgendortmund) und Markus Bachmann (Vorstand Stiftung Volmarstein). | Foto: (Foto: Stiftung Volmarstein)
  • Offizielle Begrüßung der neuen Geschäftsführerin: Im Bild (v.l) Bernhard Strunk (Geschäftsführer ev. Krankenhaus GmbH),, Dr. Antje Ahrens (Chefärztin Anästhesie Bethanien), Ute Panske, Dr. Thomas Finkbeiner (Ärztlicher Direktor Lütgendortmund) und Markus Bachmann (Vorstand Stiftung Volmarstein).
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Neuer Hausherr, neue Geschäftsführung: Mit Ute Panske übernimmt erstmals eine Frau die Leitung des ev. Krankenhauses Lütgendortmund. Gleichzeitig versicherte der neue Träger: Die Schließung von Abteilungen ist nicht gplant.

Einen Monat nach dem Verkauf der beiden ev. Krankenhäuser Lütgendortmund und Bethanien in Hörde an die ev. Stiftung Volmarstein wurde die neue Geschäftsführung offiziell ins Amt gehoben. Mit Ute Panske übernimmt dabei in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Kliniken erstmals eine Frau die Leitung.
Die 53-jährige Krankenhausbetriebswirtin freut sich auf ihre neue Aufgabe und die damit verbundenen Herausforderungen. In den kommenden fünf Jahren werden vom neuen Träger Volmarstein notwendige Investitionen getätigt, die für die medizinische Weiterentwicklung der Kliniken und die technische Aufrüstung der spezialisierten Fachabteilungen genutzt wird. „Eine medizinische Versorgung auf hohem Standard zu gewährleisten ist wichtig, und sie kommt natürlich immer auch den Patienten zugute“, betont die neue Geschäftsführerin. „Ebenso wichtig ist es aber, dass sich Patienten in einem Krankenhaus wohl, sicher und gut aufgehoben fühlen.“

Auf der anderen Seite seien kleinere Krankenhäuser wie in Lütgendortmund und Hörde heute allein kaum noch überlebensfähig. Der Zusammenschluss mit einem größeren Verbund bedeutet vor diesem Hintergrund vor allem die Chance, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherzustellen. „Nicht zuletzt aus diesem Grund möchten wir die Identität beider Häuser erhalten“, versichert Markus Bachmann.

Eine Schließung von Abteilungen sei nicht geplant, so das Vorstandmitglied der Stiftung Volmarstein. Das ev. Krankenhaus Lütgendortmund wird damit die gewohnten Leistungen auch weiterhin anbieten. Die Innere Medizin soll mittelfristig um den Bereich Altersmedizin verstärkt werden. „Da die Menschen immer älter werden, wird die Altersheilkunde zunehmend wichtiger“, ist Markus Bachmann überzeugt. Im Hörder Bethanien Krankenhaus bleibe die Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie und Gastroenterologie sowie die Orthopädie erhalten und werde weiter ausgebaut.

Autor:

Andreas Meier aus Dortmund-West

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