Martener Forum
Jakobsweg führt zu Martener Bürgerfest

Kirsten Henken und Markus Meyer pilgern beide auf dem Jakobsweg.
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  • Kirsten Henken und Markus Meyer pilgern beide auf dem Jakobsweg.
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Zwei Tage lang feierten die Martener ihr Bürgerfest mit mittelalterlicher Musik, Spielen für Kinder und Ringen. Höhepunkt war die Eröffnung einer Stempelstelle des Jakobswegs.

Alle Wege führen nach Rom, und sehr viele Wege führen nach Santiago de Compostela. Einer führt auch durch Marten. Im Westfälischen Schulmuseum haben Pilger nun Gelegenheit, ihre Pilgerpässe stempeln lassen. Die Stempelstelle wird sich in der Bücherei befinden, wie Ingrid Arndt, 1. Vorsitzende des Fördervereins Bücherei Marten, erklärt.
Die verschiedenen Stempelstellen des Jakobswegs in der Umgebung kann man beim LWL erfragen, wie Organisator Reiner Gallen vom Martener Forum erklärt.
Zu Einweihung kamen einige Pilger, um sich ihren Stempel abzuholen. „Beim Pilgern lernt man viel über sich selber“, sagt Kirsten Henken aus Bremen. „Alle Etappen sind total unterschiedlich“, beschreibt der Körner Markus Meyer. „Der Weg gibt einem, was man braucht.“ Beide pilgern den Weg in Etappen. Meyer organisiert mit seiner Partnerin Kirsten Henken einen regelmäßigen Pilgerstammtisch in Dortmund.
Musik zu Eröffnung der Stempelstelle spielte die Gruppe Emscherflute. Sie trat aber auch während des gesamten Festes auf. Sie haben Musik vom Mittelalter über die Renaissance bis zu europäischem Folk im Angebot, beschreibt Michael Förster. Die Gruppe lud die Kinder zu kleinen Spielen wie Leitergolf ein.
Das Martener Bürgerfest ist der direkte Nachfolger des Martner Volksfestes, kurz MaVoFe. Es war eine Kirmes mit Fahrgeschäften und über 100 Ausstellern, aber es wurde auch Wert daraufgelegt, dass die Leute in Ruhe zusammenkommen konnten. Durch verschiedene Auflagen wäre es aber schwer gewesen, den Kirmescharakter aufrecht zu erhalten. „Es hätte Lücken im Aufbau gegeben, und das ist für eine Kirmes nicht gut“, erklärt Gallen. „Es kommen sehr viele junge Familien.“
Die Besucher sind zufrieden. „Das Fest ist eine Kommunikationszentrale“, findet Klaus Vollmeyer. Auch Renate Geitz gefällt die Gemeinschaft. Klaus-Jürgen Eckhoff hat auch das MaVoFe besucht. „Das war mehr Kirmes. Aber das Bürgerfest ist für die Martener auch genau richtig“, findet er.
Auch das Martener Forum freut sich. Monika Rößler, Sprecherin des Martener Forums, ist auch zufrieden. Gallen dankt auch den Gewerbetreibenden für ihre Sachspenden: „So haben wir keine Nieten bei der Tombola.“

Autor:

Tobias Weskamp aus Dortmund-Ost

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