Subotic: "Zu viel Standfußball"

Anzeige
Als Arbeitssieg konnte der BVB den 2:0-Erfolg über den 1. FC Nürnberg verbuchen. Spielerisch hakte es manchmal, findet auch BVB-Verteidiger Neven Subotic.

Neven Subotic, war die Erleichterung groß, nachdem Robert Lewandoski in der 50. Minute endlich die Führung erzielt hatte?
Neven Subotic: Mit einem Tor Vorsprung fühlt man sich in der Bundesliga noch nicht sicher. Aber es hat uns einen kleinen Schub gegeben. Es ist immer gut zu sehen, dass es klappt. Und es ist fast der halbe Weg zum Ziel.

Über weite Strecken hat sich der BVB sehr schwer getan – es war ein mühsamer Sieg.
Subotic: So schlecht war es auch nicht für die Tatsache, dass Nürnberg sehr defensiv stand. Wir sind schon vor ihr Tor gekommen, aber nicht gefährlich genug. Es gab zu wenig Abschlüsse. Bestes Beispiel war das Tor von Kevin in der zweiten Halbzeit – in der ersten Hälfte hätten wir an dieser Stelle wahrscheinlich wieder quer gespielt statt abzuziehen. Man muss eben auch schießen, um zu treffen.

Was lief aus Ihrer Sicht noch alles falsch in der ersten Hälfte? Und was war besser in Halbzeit zwei?
Subotic: Offensiv war es sicher nicht unser bestes Spiel in der ersten Halbzeit. Da war zu viel Standfußball dabei. Aber Nürnberg war wirklich sehr defensiv eingestellt. Gefühlt haben sie mit drei defensiven Mittelfeldspielern agiert und selbst der Stürmer stand mit in der eigenen Hälfte. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gelöst. Wir sind mehr gelaufen, hatten mehr Bewegung, haben die Nürnberger so durchgemischt und Lücken gefunden.

Auch in Hoffenheim hatte der BVB nicht so viele Chancen, wie man es gewohnt ist. Woran liegt’s?
Subotic: Wir spielen in der Bundesliga, da herrscht eine hohe Qualität bei allen Vereinen. Da entscheiden oft auch Kleinigkeiten – oder ein Sololauf von Mario Götze. Wir müssen nicht immer so haushoch überlegen sein wie in der letzten Saison. Aber auch, wenn es für uns jetzt schwerer ist, kommen wir zu unseren Chancen. Und so lange es daran keinen Mangel gibt, ist alles okay.

Für Sie selbst war es nach der Verletzung das erste Bundesligaspiel – zufrieden?
Subotic: Es war alles okay. Ich habe mir erstmal Sicherheit geholt und auch mit etwas weniger Risiko gespielt als sonst in den ersten paar Minuten. Insgesamt hat’s schon wieder prima geklappt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.