Trickbetrug
Falsche Polizisten zocken Autofahrer ab - angeblich zu schnell gefahren -

Vor einer dreisten Betrugsmasche durch "Falsche Polizisten" warnt die Polizei Dortmund. Die Tätergruppe ist nach ersten Erkenntnissen auf Autobahnen unterwegs.
  • Vor einer dreisten Betrugsmasche durch "Falsche Polizisten" warnt die Polizei Dortmund. Die Tätergruppe ist nach ersten Erkenntnissen auf Autobahnen unterwegs.
  • Foto: www.pixabay.com
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Betroffene Personen werden mit einer roten Kelle angehalten, wobei ihnen dann ein Geschwindigkeitsverstoß vorgeworfen wird und dieser Sanktioniert werden soll. Weil die "Falschen Polizisten " kein Kartenlesegerät an Bord haben, werde nur Bargeld akzeptiert. Die Tätergruppe arbeitet stets im Dunkeln.

In der Nacht zu Montag ( 19.07 ) passierten die ersten beiden Fälle dieser Betrugsmasche.  Ein PKW Fahrer wecher auf der A45 in Richtung Frankfurt unterwegs war, meldete sich gegen 0:35 Uhr bei der Polizei und berichtete, dass er auf dem Rastplatz Rölveder Mühle bei Schalksmühle mit Blaulicht angehalten wurde. In diesem Fall fand keine Geldübergabe statt.

Etwa drei Stunden später wurde durch einen schwarzen BMW auf der A45 in Richtung Dortmund in Höhe Lündenscheid ein Fahrzeug angehalten. Dem Fahrer wurde vorgeworfen, er sei 65 Km/h zu schnell gefahren und müsse jetzt eine Sicherheitsleistung von 440 Euro zahlen. Der PKW Fahrer zahlte 80 Euro und erhielt keine Quittung.  Der BMW mit den "Falschen Polizisten" fuhr indess wieder auf die A45 in Richtung Dortmund auf.

Nach angaben des Geschädigten trug der "Falsche Polizist" nach oben / hinten gegelte Haare, keine Brille, keinen Bart und hatte ein Polizei-T-Shirt an.

Der dritte derart gelagerte Fall   ereignete sich in der Nacht zu Mittwoch (21.7). Erneut hielt gegen Mitternacht ein Schwarzer BMW zwei Männer auf dem Standtstreifen der A44 in Richtung Padderborn an. Der Vorwurf diesmal lautete: 40 km/h zu schnell, 140 Euro Bußgeld sollen folgen. Es werde nur Bargeldzahlung akzeptiert. Nachdem die beiden Männer angaben, dass sie kein Geld dabei haben, fuhren die Falschen Polizisten davon.

Bechreibung der Tatverdächtigen:

  • männlich, schlank
  • ca. 20 bis 30 Jahre alt
  • blonde kurze Haare
  • trugen FFP2 Masken
  • Jeanshose und dunkelblaues T- Shirt mit weißer Polizeiaufschrift auf dem Rücken

Wichtige Info:: Nur im begründeten Ausnahmefall würde die Polizei von ihnen Bargeld verlangen. Bestehen sie auf eine Quittung. Niemals hält die Polizei Sie ausschließlich mit der roten Polizeikelle an. Mindestens die LED -Matrik im Heckfenster ist mit den Worten " STOPP - Polizei - Bitte folgen" zu sehen. Die Zivielen Beamten der Autobahnpolizei zeigen nach dem Anhalten sofort und unaufgefordert ihre Dienstausweise vor.

Es wird geraten sich das Kennzeichen des Fahrzeuges zu merken, von welchen man angehalten wurde. Bei auch nur geringsten Zweifeln sollte man nach der Dienstelle fragen und dort anrufen, um es zu überprüfen.

Es wird wegen Amtsanmaßung ermittelt.

Autor:

Joana Lohsträter aus Dortmund

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