Kino-Thriller "JOHN WICK" (2014) im Nachtprogramm des Privat-TV
Balsam für die Action-Seele ...

(doem) DER SUPERMANN HEISST WICK, JOHN WICK! In dem knapp zweistündigen US-Actionspektakel mit Keanu Reeves in der Hauptrolle geht es um das leidige Schicksal des ehemaligen Auftragskillers Johnson Wick, dessen Frau an Krankheit verstarb, ihm als Abschiedsgruß einen kleinen Hundewelpen vermacht.

Soweit so rührselig! Wick wird aber nun vom Sohnemann seines ehemaligen Auftraggebers und seiner Gang heimgesucht, überfallen, brutalst misshandelt. Der Welpe, o weh, stirbt beim Wohnungsraub, bei dem zu allem Überfluss auch noch das teure Auto Wicks', sein Statussymbol für kummerübertönende Harakirifahrten, entwendet. Der Ex-Killer schwört Rache bis zum Tod, gerät selbst auf die Listen diverser Mafiaclans. Da hat sich der STUDIOCANAL als federführender Produzent aber was ganz Besonderes einfallen lassen. Wobei: Der Plot ist nicht schlecht umgesetzt. John Wick alias Keanu Reeves gilt als fragiler Held, mit viel Aktion, Gewalt und Fäusten an seine Grenzen gehend. Die präzise Charakterzeichnung der sauberen Regisseure Chad Stahelski und David Leich führte dazu, dass JOHN WICK nach der Ersterscheinung 2014 eine ganze Reihe in vier (!!!) Teilen gewidmet wurde. KEANU REEVES meistert diese Herausforderung meisterhaft, teils etwas labil wirkend, nicht immer auf der Höhe seiner Kraft. Schlussendlich aber doch immer mit erfolgreichem Wumms! Denn, jawoll, Leichen pflastern den Weg von JOHN WICK, welcher stetig Gegner erledigen muss, um nicht selbsr getötet zu werden. Freilich geht das nicht ohne mehr oder mal minder schwere Blessuren vonstatten - schließlich leben wir im 21. Jahrhunder, und das Amerika, das wir kennen, verfügt auch über genügend FLYING DOCTORS zur Behandlung.

Der Film John Wick spielt im New York der Jetzt-Zeit. Gangster und dunkle Gestalten verdüstern das Stadtbild von BROOKLIN, BRONX und CHINATOWN. Genug düstere Plätze für kriminelle Gangs, welche John Wick zur Strecke bringen wollen; dabei stets, soviel sei verraten, das Nachsehen haben. Frauen werden meist nur als Kampfmaschinen abgetan. Kein Vorbild also für die feministische Bewegung. Und doch wurde der Titelheld als Kultfigur in nunkmehr mehreren Teilen erschaffen. Bleibt eigentlich nur die Sentenz vom Anfang: DER SUPERMANN HEISST WICK, JOHN WICK!

Autor:

Tork Josef Poettschke aus Dortmund

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