Westfalenhalle Dortmund
"Mix aus zwei Kultfilmen" So bereitet sich das Feuerwerk der Turnkunst in Corona-Zeiten auf die "Hard Beat Tournee" vor

Ein Foto des "Feuerwerk der Turnkunst Showteams" vor der Corona-Krise: Aktuell startet das Team wieder langsam mit dem Training für die neue Hard Beat Tournee. Die soll es auf jeden Fall geben: „Wir arbeiten nicht für die Katz‘ und lassen uns von der aktuellen Situation nicht unterkriegen“, betont Geschäftsführer Wolfram Wehr-Reinhold.
  • Ein Foto des "Feuerwerk der Turnkunst Showteams" vor der Corona-Krise: Aktuell startet das Team wieder langsam mit dem Training für die neue Hard Beat Tournee. Die soll es auf jeden Fall geben: „Wir arbeiten nicht für die Katz‘ und lassen uns von der aktuellen Situation nicht unterkriegen“, betont Geschäftsführer Wolfram Wehr-Reinhold.
  • Foto: minkusimages
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

"Hard Beat" heißt die neue Tournee des sagenhaften Feuerwerk der Turnkunst, das am 5. Januar 2021 (19 Uhr) natürlich auch in der Westfalenhalle gastiert. Dabei werden thematisch zwei Kultfilme ins Spotlight gerückt. „Trotz Corona - wir freuen uns auf das neue Feuerwerk der Turnkunst!“, so das klare Statement des Veranstalters.

Wer erinnert sich nicht an die Kultfilme „Flashdance“ und „Dirty Dancing“? Das Feuerwerk der Turnkunst wird mit seiner "Hard Beat" Tournee die Emotionen aus den beiden Kultfilmen vereinen und in eine Art moderne West Side Story verwandeln. Sie wird dem Publikum die Chance geben, sich für zweieinhalb Stunden aus dem Alltag zu verabschieden und in eine garantiert sorgenfreie Veranstaltung einzutauchen.

Natürlich geht die Corona-Pandemie auch an den Machern des „Feuerwerk der Turnkunst“ nicht spurlos vorbei. Um die vielen innovativen Ideen und äußerst dynamischen Darbietungen auch in der 34. Auflage des „Feuerwerks" zur gelungenen Show zu verknüpfen, arbeitet das Team um Geschäftsführer Wolfram Wehr-Reinhold und Regisseurin Heidi Aguilar hochmotiviert. Auch oder gerade unter den vorherrschenden Regeln rund um die Corona-Pandemie.

Videochat  ist sowieso "trumpf"

„Eigentlich hat sich an unserer Arbeitsweise überhaupt nichts verändert“, erläutert Wehr-Reinhold. Die aktuell kreative Phase der neuen Tournee erfolgt wie immer zu diesem Zeitpunkt weitestgehend kontaktlos. Aus unterschiedlichen Gründen: Sowohl die Artisten und Turner als auch die Bandmitglieder kommen aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt. „Jetzt werden die Musiktitel kreiert und die Darbietungen mithilfe von Videos anpasst. Das passiert in aller Regel per Videochat“, ergänzt der Produktionschef. Auch Regisseurin Heidi Aguilar konferiert üblicherweise online mit den Duos, Gruppen und Einzelkünstlern. Die musikalisch-konzeptionellen Absprachen mit dem musikalischen Leiter Rick Jurthe klappen ohnehin online schon lange sehr gut.

Weitaus schwieriger gestaltet sich die Arbeit der beteiligten Turner, die nicht solo oder als Duo auftreten. Die weltweiten Kontaktbeschränkungen zwangen die meisten zu Trainingspausen. So auch das im Leistungszentrum Hannover trainierende Showteam des „Feuerwerks". „Erst allmählich wird seit kurzem der Trainingsbetrieb unter Berücksichtigung der strengen gesetzlichen Vorgaben in Kleingruppen wieder aufgenommen“, erklärt Heidi Aguilar, die gleichzeitig Trainerin des Teams ist.

Drei Szenarien möglich

„Wir alle haben das Ziel, die Tournee wie ursprünglich geplant zu spielen“, betont Wolfram Wehr-Reinhold. Und dafür gibt es einen klaren Fahrplan. „Wir agieren mit drei Szenarien“, erläutert der Produktionsleiter. „Das erste Szenario: Die Tournee feiert am 29. Dezember 2020 in Oldenburg wie geplant ihre Premiere. Sollte das aufgrund der Pandemie-Situation nicht möglich sein, verschieben wir die Tournee auf einen noch zu bestimmenden Zeitraum im Frühjahr. Und wenn selbst das nicht funktioniert, wird Hard Beat um ein ganzes Jahr verschoben.“

Egal, zu welchem Szenario es am Ende kommt: Eine Hard Beat Tournee wird es geben. „Wir arbeiten nicht für die Katz‘ und lassen uns von der aktuellen Situation nicht unterkriegen“, betont Wehr-Reinhold.

Geld-zurück-Garantie

Obwohl vielen Veranstaltern und Kulturschaffenden auch im Sportbereich in Corona-Zeiten das Wasser bis zum Hals steht, wollen die Macher der Show ein Zeichen setzen und ihren Fans Sicherheit geben: „Anders als die meisten bieten wir eine Geld-zurück-Garantie an. Alle Käufer von Tickets erhalten auf Wunsch sofort ihr Geld zurück, sollte ihnen der Ersatztermin nicht passen“, so Wehr-Reinhold.

Weitere Infos und Tourneedaten: www.feuerwerkderturnkunst.de

INFO & Tickets

  • Termin in Dortmund: Dienstag, 5. Januar 2021, 19 Uhr, Westfalenhalle.
  • Tickets: Leser des Dortmunder Stadt-Anzeigers erhalten 20 Prozent Rabatt auf Eintrittskarten für das Feuerwerk der Turnkunst in der Westfalenhalle 1 exklusiv bei Bestellung unter www.feuerwerkderturnkunst.de und Angabe des Rabatt-Codes „stadtanzeiger21“.
Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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