RomanNeuerscheinung
'Verwahrter 317' von Ruhrgebietsautor Tork Poettschke bei Block

(doem) Das Cover ziert die Berliner Mauer. Darauf zu sehen: Justitia, das KPD-Logo, sowie Einstein, Schiller und Goethe. Das Bild steht symbolisch für die furiose Neuerscheinung 'Verwahrter 317' von Poettschke bei Block. Bewegende Schicksalszeichnung. In Gänze fiktiv?? Wir wissen es nicht genau. Ein Tatsachenroman, welcher frei erfunden ist, verspricht der Buchrücken. Tork Poettschke ist altgedienter Autor im ostdeutschen Block-Verlag. Von ihm erschienen dort etwa die Romane STAATENLOS, SCHWARZE MANN IN WEISSE LAND, der Kurzgeschichtenband WENN ICH ZU DIR REDEN KÖNNTE, oder die Gedichtbände GETRENNTE BETTEN und WORT-LAUTE. Der VERWAHRTE 317 ist insofern eine Premiere, als dass er ausschließlich aus der Perspektive des lyrischen Ichs, Chester Mérault, eines staatenlosen Freiberuflers erzählt, welcher aufgrund von persönlichem Stress, beruflicher wie privater Überarbeitung in kriminelle Bahnen gerät. Er steht dafür gerade, indem er 17 Jahre in der Forensischen für Abnorme verbüßt. Seine Erlebnisse dort, das Wesen solcher Anstalten, sowie der Alltag in Gefangenschaft - das ist der Inhalt des Romans VERWAHRTER 317. Wir fragen uns: Hat der Ruhrgebietsautor Tork Poettschke jenes selbst erlebt; oder ist es nur eine Fantasie in seinem Kopf!? Wir werden es vermutlich nie erfahren. Und genau dies macht ja den Reiz der literarischen Selbstfindung aus. In der Form, wie Tork Poettschke sie nicht zum ersten mal betreibt. Der Prolog des Romans 'Verwahrter 317' beginnt mit dem Satz: "Fragen Sie mich bitte nicht wer ich bin, wo ich weile und warum." Weil es eben etwas Verbotenes ist, was auf den kommenden 180 Seiten zur Sprache kommt. Der Ich-Erzähler Chester Mérault, der Verwahrte 317, der über Jahrzehnte beurteilte, berichtet über sein Leben, Gott & seine Politik. Dialogfetzen Mitgefangenen aus dem Raucherbereich kommen zur Sprache, Gedichte, ja, Witze; als auch Humor und lustige Begebenheiten. Es geht Tork Poettschke nicht darum, das Klagelied vom VERWAHRTEN 317 zu singen. Vielmehr will er ein objektives Bild schaffen für die Realität hinter Mauern. Das da vieles überzogen und manchmal auch unrealistisch wirkt, sei dahingestellt. KLINIKLEITUNG MARGOT MANGOLD wird porträtiert, ebenso wie PFLEGER JOCKEL; DIE SANFTMUT. Klar, dass auch um den Spannungsbogen in einer immer aggressiveren Welt zu halten, wenig ohne Gewalt, Brutalität, ja, Sex & Crime auskommmt. Am allerwenigsten der Roman 'Verwahrter 317' von Tork Poettschke. Ja, Gewalt und Exzesse prägen seinen Handlungsfaden - gepaart mit Freundschaft, einem übberragenden Gefühl von Unit und Gemeinschaft - schließlich auch Abschied und Tod.

Wie sieht der Alltag in einer Forensischen für Abnorme des vergangenen Jahrhunderts in der Westfalenmetropole Dortmund de facto aus?? Tork Poettsche beantwortet diese Frage in VERWAHRTER 317 ohne Umschweife. Er wird recherchiert haben. Wird sich Meinungen über den existentiellen Entzug der Freiheit eingezogen haben. Es gehe auch darum, Zeit zu nutzen, ja, sein Leben ebenso in den Dienst einer bestimmten Sache zu stellen, welches Ruhrgebietsautor Uns-TORK POETTSCHKE seit nunmehr 25 Jahren tut. Er wurde 1980 in Dortmund geboren, wo er seither lebt. Nach Besuch des Gymnbasiums zog es ihn an den legendären Borsigplatz in der Nordstadt, jener legendären Wiege des BVB 09, von wo er seine künsterischen Verbreiterungsaktionen unternahm. Schrieb rund 25 Bücher. Zahllose Publikationen in inter/nationalen Medien. Vater zweier Söhne. Internationale Reportagereisen, mit Afrika fest verbunden. Poettschke spielt behände Trompete, malt, musiziert, zeichnet, will sich aber in erster Linie als Ruhrgebietsautor einen Namen machen. Erfreulich am VERWAHRTEN 317: Der Roman ist gewürzt mit abstrakten Malereien aus der Feder des Autors. Bleibt die Frage: Was will er uns mit seinen Büchern vermitteln?? Nun, einen Ausblick des Lebens in noch so abstruse Situationen. Poettschke war und bleibt Künstler und Journalist. Ja, dieses Leben ist für ihn NORMALITÄT. Er will präsentieren, die Wirklichkeit in möglichst allseitigen Facetten abbilden. Was bleibt?? Die Kinder! Seine Söhne liegen Tork Poettschke am Herzen. Leider, so der Autor, lässt der Kontakt zur Family zu wünschen übrig. Auch so ein Thema im Roman 'Verwahrter 317' des Ruhrgebietsautors Tork Poettschke - erschienen im ostdeutschen Block-Verlag ...

Autor:

Tork Josef Poettschke aus Dortmund

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