Es gibt viel zu tun für die Hausverwaltung Ristow
Der Ärger nimmt zu, immer mehr Mieter/innen von der Hausverwaltung Ristow melden sich zu Wort.

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Erst ein Brand, dann werden Mieter/innen Hängenlassen, und das nicht zum erste mal bei Ristow. Am 6.11.2018 kam es zu einem Kellerbrand in der Schützenstraße 227 mit 18 Mietwohnungen, in der Dortmunder Nordstadt. Die Umstände hatten bei dem Mieter/innen des Hauses für Spekulationen gesorgt.  Die Polizei geht mittlerweile von einer fahrlässige Brandstiftung aus, bedingt, begünstigt durch eine Dauer Offen stehenden Haustür, (Aufgrund von Defekten Rahmen, und Schließwerk) und der nicht Beseitigung des Sperrmülls im Keller des Hauses, durch die Eigentümer und Hausverwaltung Peter Ristow.

Am Mittwoch, dem 09.11.2019 meldeten sich gleich mehrere Mieter/innen bei uns mit dem Hinweis „Wir sollten uns doch mal die Immobilien der Hausverwaltung Peter Ristow genauer Anschauen“ das haben wir auch ernst genommen, den der Name der Hausverwaltung ist unserem Vorsitzenden Marco Krieg bestens Bekannt, er selbst wohnte schon mehrfach in der Vergangenheit in verschiedenen Immobilien dieser Verwaltung, daraufhin hat der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. sich der Angelegenheit angenommen. Wir wurden von der Hausgemeinschaft herzlich eingeladen.

Der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. Besuchte den Ort 

Dazu schreibt der Verein: Wir waren vor Ort und das erste was auffiel war die Klingelanlage vorm Haus ging nicht. Dazu war Tag der offenen Haustür, jeder hat so die Möglichkeit jederzeit ins Haus zukommen. Als Nächstes es Stank sehr stark nach Rauch und Verbrand, obwohl der Brand schon 14 Tage her war. Dazu fielen uns sofort die ganzen kaputten Wohnungstüren auf. Von denen einige scheinbar versucht worden notdürftig zu reparieren. Hausflurfenster ohne Griffe oder ein kaputtes Dachfenster, (Durch die Feuerwehr eingeschlagen) wo es jederzeit reinregnen kann.

Merkwürdige Antennen Verteilungsverkabelungen. Treppenhaus Geländer die Notdürftig stabilisiert wurden. Reste von verwesten Ratten im Innenhof, die dort wohl schon deutlich länger liegen. Telefonverteilungen am Haus nicht gesichert vor Wind und Wetter. Der allgemeine Zustand der Immobilie von außen und innen war nicht wirklich überraschend für Marco Krieg.

Zum Brand Ort

Der war im Keller im Gebäude, dort sind laut Mieter/innen Müll und Sperrmüll Verbrand aber wohl auch ein Farben lager der Hausverwaltung selbst. Mieter/innen stellen uns sehr viele Bilder und Videos zur Verfügung nach genauer Sichtung, fällt unserem Vorsitzenden Marco Krieg auf Anhieb auf, das ihm diese Bilder der Vermüllung bestens bekannt sind. Dazu kommt die oft mangelhafte Instandsetzung der Immobilien mit dazu. Durch ca 7 Immobilien die Ihm bekannt sind in Dortmund. Z.b in der Nordstadt, Eving, Kirchlinde. Die Hausverwaltung besitzt 71 Immobilien in Dortmund und Umgebung. Das sind ca. 700 Wohnungen (Stand 2017)

Viele Mieter/innen zeigten uns Ihre Wohnungen.

Wir haben viele Einblicke bekommen, in Wohnungen und sind mit der Aufnahme der Sachen auch noch nicht fertig. Was aber sofort auffiel, ist das alle Wohnungen, in denen wir drin waren sehr stark nach Rauch vom Feuer riechen und teilweise verrußt waren. Aber hier schon mal einen zwischen stand, um das Problem mal zu verdeutlichen. Es handelt sich hierbei um eine Auflistung aus den Wohnungen, die wir bisher gesehen haben. Was wir alles via Bilder Dokumentieren konnten. Ein paar der vielen Bilder werden Sie in unserem Bericht sehen.

Die Liste ist lang

• Wohnungstüren kaputt,
• Schimmel an Wänden, mit Holzplatten verkleidet,
• sehr veraltete Stromleitungen in Wohnungen,
• keine FI Schalter im Sicherungskasten der Wohnungen, Strom Schwankungen in den Wohnungen
• Kaputte, Undichte, oder Defekte Fenster,
• nicht verputze Stromleitungen,
• notdürftig geflickte Abwasser Rohre,
• offene Stromleitungen hinter Heizkörper
• sehr alte Sanitäranlagen,
• schwarzer Schimmel, / Wasserschäden, feuchte Wände,

Die Hausverwaltung hat viel zu tun.

Wir haben den Mieter/innen unsere Unterstützung versichert, den wer als Eigentümer und Hausverwaltung einen fast 10 Euro Mietpreis pro qm kalt fordert, der muss auch den standard für den Preis erfüllen können, und was dafür tun. Vor allem aber auch gehört dazu die Fachgerecht Instandsetzen. Wir sind Sprachlos gewesen, wo wir den Mietpreis bei einigen Mieter/innen nach gerechnet haben, teilweise haben diese die grenze 10 Euro überschritten. Ob das gerechtfertigt ist müssen an der stelle andere klären, aber wir finden nicht das dies für solche Wohnungen gerechtfertigt ist. Den wer Eigentum hat, ist auch in der Pflicht sich darum zu Kümmern.

Firmen Hintergründe

Die Firma Peter Ristow Verwaltungsgesellschaft mbH diese ist unserem Vorsitzendem bekannt die Firma ist aber seid dem 11.07.2017 nicht mehr aktiv, weitere Firmen Peter Ristow Haustechnik und Sanierung GmbH & Co. KG (vormals: Peter Ristow Haustechnik OHG) seid dem 02.02.2018 ebenfalls nicht mehr. (Liquidation) Laut Handelsregisterauszug. Stattdessen wurden scheinbar die 71 Immobilien innerhalb der Familie Ristow aufgeteilt oder verteilt. Denn nicht überall tauchen selbe Bankdaten auf in den Mietverträgen.

Heutige Reaktion auf den WRD Bericht´vom 19.11.2019.

Am Morgen erhielten wir von mehren Mieter/innen Bilder und den Hinweis das eine Putzkolone im Haus Schützenstraße 227 aufgetaucht ist, und dort jetzt am Putzen sei. Dazu soll noch Heute der Hausflur gestrichen werden. Und der Keller abgedichtet werden. Bilder dazu haben wir Natürlich auch erhalten.Wir werden es mit den Mieter/innen im Auge behalten.

Marco Krieg vom Mieter Netzwerk Dortmund äußert dazu:

Das erstmal wirkende Ignorante Verhalten von seiten der Hausverwaltung ist uns nicht unbekannt, Mieter/innen wünschen sich von dem Eigentümer ein rasches Handeln, und die Beseitigung der Missstände in den Immobilien in Dortmund und Umgebung. Wir werden die Mieter/innen dabei unterstützen, dass deren berechtigten Forderungen nicht ins Leere verlaufen.

Und uns jetzt genauer mit den Immobilien auseinandersetzen, den wir haben derzeit von 6 weiteren Immobilien Hilferufe erhalten. Wir werden diese nach einander abarbeiten. Und so Probleme festhalten und die dortigen Mieter/innen unterstützen. Auch da wird ein Austausch zu den zuständigen Behörden / Ämtern und dem Mieterverein erfolgen und Stattfinden.

Quelle: Text und Bilder vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V. bereitgestellt

Autor:

Peter Lenzert aus Dortmund

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