3000 Teilnehmende erwartet
25. Rosa-Luxemburg-Konferenz: "Macht der Straße - Kampf um die Zukunft - Die Systemfrage beantworten"

Am 11. Januar 2020: XXV. Internationale Rosa Luxemburg Konferenz in Berlin.
  • Am 11. Januar 2020: XXV. Internationale Rosa Luxemburg Konferenz in Berlin.
  • hochgeladen von Carsten Klink

Die Tageszeitung junge Welt lädt zur 25. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz ein. Diese findet am 11. Januar 2020 im Berliner Mercure Konferenzhotel MOA statt. Unter dem Motto "Macht der Straße – Kampf um die Zukunft – Die Systemfrage beantworten" referieren und diskutieren Intellektuelle, Politiker, Wissenschaftler und Künstler aus Europa, den USA, Lateinamerika und dem Nahen Osten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf politischen und gesellschaftlichen Protestbewegungen, die in jüngster Zeit entstanden sind. Auch der Kampf gegen den Putsch in Bolivien wird eine wichtige Rolle spielen.

Ulrich Schneider, Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, wird an einer Podiumsdiskussion zum Thema "Flucht, Migration und Klassenkampf" teilnehmen. Weiterhin sind die israelische Rechtsanwältin Lea Tsemel, Tory Russell von der US-amerikanischen Black-Lives-Matter-Bewegung, die kolumbianische Gewerkschafterin Luz Díaz sowie Yoerky Sánchez Cuellar, Direktor der Zeitung Juventud Rebelde und kubanisches Staatsratsmitglied, zu Gast.

Deutsche und internationale Künstler werden das musikalische Programm der Konferenz gestalten, der libanesische Singer/Songwriter Marcel Chalife ist angefragt. Vor dem Hintergrund der Tragödie der Flüchtlinge im Mittelmeer wird der Schauspieler Rolf Becker gemeinsam mit Hannes Zerbe und Ensemble "Das Floß der Medusa – Requiem für Che Guevara", ein großes Werk des verstorbenen Komponisten Hans Werner Henze, in einer Neubearbeitung aufführen.

Die Konferenz wird von mehr als 30 Organisationen und Medien unterstützt. Die Veranstalter erwarten wie in den Vorjahren mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Gäste.

Die Konferenz wird per Livestream im Internet übertragen. Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch, Spanisch und Türkisch, es findet eine Simultanübersetzung in diese Sprachen statt. Das komplette Programm können Sie der Website www.rosa-luxemburg-konferenz.de entnehmen.

Die Rosa-Luxemburg-Konferenz ist die größte regelmäßig stattfindende Konferenz der Linken im deutschsprachigen Raum. Sie war in der Vergangenheit immer wieder Auftrittsort für prominente Politiker, Autoren, Wissenschaftler und Künstler aus allen Strömungen der Linken weltweit. So sprachen dort u. a. Tariq Ali, Elmar Altvater, Noam Chomsky, Angela Davis, Denis Goldberg, Hans Heinz Holz, Alfred Hrdlicka, Oskar Lafontaine, Achille Mbembe, Abel Prieto, Ignacio Ramonet, Mesale Tolu und Moshe Zuckermann.

Die junge Welt erscheint in Berlin, sie ist die einzige marxistisch orientierte Tageszeitung im deutschsprachigen Raum und wird von der Genossenschaft ihrer Leserinnen und Leser herausgegeben.

Autor:

Carsten Klink aus Dortmund-Ost

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