#BahnfahrenohneKohle
Deutsche Bahn soll sofort aus der Kohle aussteigen

Mit einer Adbusting Aktion, also mit dem Verfremden und Umgestalten von Werbung, soll die Deutsche Bahn dazu gebracht werden, aus der Kohle auszusteigen: "Mit Vollgas in die Klimakrise"
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  • Mit einer Adbusting Aktion, also mit dem Verfremden und Umgestalten von Werbung, soll die Deutsche Bahn dazu gebracht werden, aus der Kohle auszusteigen: "Mit Vollgas in die Klimakrise"
  • Foto: Ende Gelände
  • hochgeladen von Carsten Klink

Ende Gelände, ein Zusammenschluss von Menschen aus den Anti-Atom- und Anti-Kohle-Bewegungen, aus den Vorbereitungsgruppen der Klimacamps in Rheinland und Lausitz, von der Waldbesetzung im Hambacher Forst, aus klimapolitischen Graswurzelinitiativen und Bürgerinitiativen, aber auch größeren Umweltorganisationen und aus linken Politgruppen kritisiert mit einer deutschlandweiten Adbusting Aktion die Nutzung von Kohlestrom durch die Deutsche Bahn, insbesondere aus dem Steinkohlekraftwerk Datteln 4. Mit der Aktion #BahnfahrenohneKohle wird von der Deutschen Bahn ein sofortiger Ausstieg aus der Kohle gefordert. Bahnfahren muss ohne Kohlestrom möglich sein und sollte keine Frage des Geldes sein.

Um auf das Greenwashing der Deutschen Bahn hinzuweisen wurden die Plakate des Unternehmens umgestaltet und seit Beginn der Woche in verschiedenen Städten verbreitet. Obwohl die Deutsche Bahn 100 Prozent Ökostrom (im Fernverkehr) verspricht, kommt ein Viertel des Bahnstroms aus dem neuen Steinkohlekraftwerk Datteln 4. Auf DB Plakaten sind nun Sprüche wie „Wir machen beim Umweltschutz einen Schritt zurück“, „Mit Vollgas in die Klimakrise“ oder „Unser größter Auftraggeber: die Natur Kohlekonzerne“ zu lesen. Aufmerksam gemacht wird außerdem auf die Abbaubedingungen der Steinkohle in Russland und Kolumbien, verbunden mit der Forderung postkoloniale Ausbeutung zu stoppen. An der Aktion beteiligten sich deutschlandweit Ende-Gelände Ortsgruppen, unter anderem in Hamburg, Greifswald, Tübingen, Lüneburg, Bielefeld, Freiburg und Rostock sind Plakate der Aktion aufgetaucht.

Die Aktiven von Ende Gelände sind der Überzeugung, Klimaschutz selber in die Hand nehmen zu müssen und haben den Wunsch, mit einer über die Proteste der letzten Jahre hinausgehenden Aktion zivilen Ungehorsams ein weithin sichtbares Signal für eine Wende hin zu echtem Klimaschutz zu setzen.

Weitere Informationen von Ende Gelände zur Deutschen Bahn finden Sie hier: https://db.ende-gelaende.org/?page_id=52

Autor:

Carsten Klink aus Dortmund-Ost

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