Haushaltsreden gibt‘s künftig online auch als Video

Utz Kowalewski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN in Dortmund.
  • Utz Kowalewski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN in Dortmund.
  • hochgeladen von Claudia Behlau

So viel Einigkeit gibt es selten im Dortmunder Rat. Einstimmig – noch nicht einmal eine Enthaltung gab es – wurde ein Antrag der Linken & Piraten zur Aufzeichnung der Haushaltsreden angenommen. Damit wird es am 12. Dezember eine Premiere geben. Erstmals werden im Rat alle Haushaltsreden, und davon gibt es immerhin acht, auf Video aufgezeichnet und auf die Homepage der Stadt gestellt. Zudem erhalten die Fraktionen ihr persönliches Video, um dieses auf ihren sozialen Kanälen verbreiten zu können. Und als i-Tüpfelchen lassen sich vorab auch noch der Oberbürgermeister und der Kämmerer bei ihren Reden zur Haushaltseinbringung filmen.

„Wir werden im Dezember einen Doppelhaushalt für die Jahre 2020 und 2021 beschließen. Und wir haben im Jahr 2020 eine Kommunalwahl. Da dürfen die Wählerinnen und Wähler ruhig wissen, welche Fraktion mit welchen Forderungen, Ideen und mit welcher Kritik in die heiße Phase startet und wer sich von wem in welchen Punkten unterscheidet“, sagt Utz Kowalewski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN.

Der Doppelhaushalt 2020/2021 werde die Geschicke der Stadt Dortmund maßgeblich beeinflussen und so manche Weichen für die Zukunft der Stadt stellen. Es sei deshalb wichtig und richtig, Informationsangebote zu machen, die über den bisherigen Rahmen hinausgehen. Gerade die jüngeren Teile der Bevölkerung würden sich derzeit in hoch politischen Bewegungen neu orientieren und seien auf der Suche nach Orientierung.

Utz Kowalewski: „Insbesondere jüngere Menschen nutzen meist nicht die traditionellen Medien, sondern in großem Umfang soziale Netzwerke und Internetangebote, um sich zu informieren, so dass auch die Ratspolitik neue Wege gehen sollte, um das Informationsbedürfnis zu befriedigen. Die Haushaltsdebatte als Königsdisziplin der parlamentarischen Auseinandersetzung vor Ort eignet sich wie keine zweite Debatte für eine Veröffentlichung, um die Inhalte der lokalen Politik einem breiterem Publikum zugänglich zu machen.“

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