Infektionsfälle
Keuchhusten in Dortmund rückläufig: Auffrischimpfung für Erwachsene nicht vernachlässigen

Keuchhusten kann insbesondere für Kinder eine ernste gesundheitliche Bedrohung darstellen. Atemnot durch angeschwollene Atemwege und Erbrechen sind häufige Begleiterscheinungen.
  • Keuchhusten kann insbesondere für Kinder eine ernste gesundheitliche Bedrohung darstellen. Atemnot durch angeschwollene Atemwege und Erbrechen sind häufige Begleiterscheinungen.
  • Foto: AOK/hfr
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

In Dortmund ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Keuchhustenfälle 2018 gesunken. Insgesamt wurden 14 Infektionsfälle gemeldet, 2017 waren es 78. Das teilt die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit.

„Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, raten wir, unbedingt die empfohlenen Impfungen insbesondere bei Säuglingen und Kindern vorzunehmen. Aber auch die Auffrischungsimpfung bei Erwachsenen sollte nicht vernachlässigt werden “, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Ernste gesundheitliche Bedrohung

Gerade im ersten Lebensjahr stellt der Keuchhusten eine ernste gesundheitliche Bedrohung dar. Die Impfung gehört zu den Kombinationsimpfungen, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ab dem dritten Lebensmonat empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.

Auch für Erwachsene wird die Auffrischimpfung gegen Keuchhusten empfohlen. „Weil weder eine durchgemachte Erkrankung noch die empfohlene Grundimmunisierung im Kindesalter ein Leben lang schützen“, so Ackermann.
Infos gibt die neue AOK-Faktenbox unter www.aok.de/faktenboxen im Internet.

Mehr Ratgeberbeiträge auch auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund

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