Zur Entwicklung der Deutschen Post AG
Ab die Post

(doem) "Mit der Lizenz zum Liefern: DHL im Auftrag des 25. James Bond Films "Keine Zeit zu Sterben" unterwegs. Seit dem Film "Casino Royale" (2006) waren die Logistikexperten von DHL bereits für fünf James Bond Filme für den Transport des Equipments zuständig." So heißt es stolz in der Pressemitteilung der Deutschen Post AG. Entstanden ist das inzwischen auch internationalisierte Unternehmen Deutsche Post AG mit seinem Post-Tower in Bonn in den Jahren 1989 - '95. Es war eine schleichende Entwicklung, welche den ursprungs staatseigenen Konzern in nahezu gänzlich private Trägerschaft überführte. Der Wettbewerb auf dem freien Markt in Zeiten des grenzenlosen Turbokapitalismus konnte ergo beginnen. Mit der Einführung des Euro stiegen die Briefpreise; die Post AG strich satte Gewinne ein. Vor Urzeiten spaltete sich das Staatsunternehmen in drei Sparten: Die gelbe Post, Briefdienst, die graue Post, Fernmeldedienst, sowie die blaue Post, jene Geldgeschäfte bei der Postbank. Inzwischen ist alles synchronisiert,, unter einem Dach der Deutsche-Post-Aktiengesellschaft, selbstredend börsennotiert. Zuverlässigkeit zeichnet die Post aus. Wer an einem Tag ein Paket abschickt, kann sicher sein, dass es in den nächsten Tagen ankommt. Auch aufgrund der guten deutschen Infrastruktur. Verkehrsminister Scheuer (CSU) sei Dank - trotz allem.
DHL ist eine Marke, welche in den letzten Jahren zur Post AG dazu stieß. Es ist der Paketdienst, welcher durch steigenden online-Handel verstärkt in Anspruch genommen wird. DHL liefert Pakete national, wie international. Auch via EXPRESS. Und wer die Aufschriften auf den Postwagen aufmerksam studiert, wird die "Deutsche Post DHL Group" kennen. Ergo eine Kooperation. Kürzlich machte die Post AG von sich reden, etwa weil sie den Standartbrief um 10 Cent auf 80 Cent verteuerte; den Montag als Auslieferungstag fallen lassen wollte. Letzteres ist noch nicht durchgesetzt.

EX-BUNDESUNTERNEHMEN

Dennoch macht sich das kapitalistische Streben nach dem maximalen Profit hier wieder ein ums andere Mal bemerkbar. Früher gab's das Bundesministerium für Post und Telekommunikation; heute ist's die Bundesnetzagentur, welche regulierend auf den Kommunikationsmarkt, zu dem auch die Post gehört, ja, einwirken soll. 2002 wurde der Paket- und Brief-Express-Dienst DHL International übernommen - ein wesentlicher Teil der Postlogistik heute. Ein weiterer Meilenstein war 2014 der Erwerb des Aachener Unternehmens STREETSCOOTER durch die Post, welche die Fahrzeugflotte umwelteffizient mobilisieren wollte. E-Commerce hieß damals etwa ein weiterer Baustein. 2010 war die Post in mehr als 220 Ländern und Territorien aktiv; gilt als größtes Unternehmen Europas - in seinem Bereich. Durch die fortlaufende Entwicklung des WEB 2.0 sollte die Post eigentlich ins Hintertreffen geraten. Doch: Der steigende Onlinehandel, die damit verbundenen Lieferservices, beleben das Geschäft maximal. Indes, wie sollte es anders sein, gibt es auch Kritik: Gerade im ländlichen Raum, wo die Infrastruktur ohnehin nicht die beste, beschwert man sich zunehmend über Filialschließungen. Poststellen werden etwa an Kioske, Tabakläden angegliedert. Der Spardruck macht auch vor der Post AG nicht halt. Mit ein bisschen Flexibilität, ja, Improvisation müsste jenes eigentlich zu schultern sein. Legendärer Vorstand der Post AG war von 1990 - 2008 KLAUS ZUMWINKEL, welcher über Steuerhinterziehung stürzte. Seitdem führt FRANK APPEL. Im ersten Halbjahr 2015 erzielte die Deutsche Post DHL Group einen Umsatz von 29,5 Milliarden Euro (Gewinn: 480 Millionen), davon 14,7 Milliarden im zweiten Quartal (Gewinn: 128 Millionen). Trotz allen Querelen - Man kann nahezu sicher sein - DIE POST KOMMT AN ...

(www.doemgespress.webnode.com)

Autor:

Tork Josef Poettschke aus Dortmund

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