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Ein Stadtteil blüht auf: Vonovia engagiert sich in Westerfilde

Ein Rundgang im Quartier, Mieter informieren sich über den neusten Baufortschritt.
  • Ein Rundgang im Quartier, Mieter informieren sich über den neusten Baufortschritt.
  • Foto: Vonovia / Bierwald
  • hochgeladen von navos für Vonovia

Bochum, 09.03.2020. Ein Beispiel für ein gelungenes Quartiersprojekt: Vonovia hat den Dortmunder Stadtteil Westerfilde in den vergangenen Jahren entwickelt und dafür insgesamt 25 Mio. Euro investiert – und gleichzeitig auch einen Teil des Bestands in die Preisbindung zurückgeführt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 2012 noch ein viel kritisiertes Quartier im Rahmen der Enquetekommission „Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten in NRW“, ist Westerfilde heute ein lebenswerter Stadtteil für viele tausend Menschen.

„Unser Ansatz war die ganzheitliche Entwicklung von Westerfilde. Das bedeutet einerseits Investitionen in die Gebäude und das Wohnumfeld und gleichzeitig Zusammenarbeit mit Stadt und anderen Beteiligten an verschiedenen Quartiersprojekten“, erklärt Ralf Peterhülseweh, Regionalbereichsleiter von Vonovia in Dortmund.

Die Besonderheit: Von vornherein wurde die Mieterschaft mit einbezogen. In Nachbarschaftsgesprächen und Beteiligungsworkshops wurden die verschiedenen Vorstellungen der Bewohnerinnen und Bewohner gesammelt – und anschließend konkret verarbeitet, wie man etwa an der Gestaltung von Spiel- und Freiflächen sieht.

„Wir sind froh über das Engagement von Vonovia hier in Westerfilde, ein klares Bekenntnis zum Standort“, freut sich Monika Hohmann, Sprecherin des Mieterbeirats Westerfilde, die sich schon sehr lange aktiv für den Stadtteil und ihr Zuhause einsetzt.

640 modernisierte Wohnungen
Seit 2015 besitzt Vonovia 735 Wohnungen in Westerfilde, die Zahl erhöhte sich durch Zukauf 2017 auf rund 1.000. Die Wohnungen befinden sich überwiegend in vier- bis achtgeschossigen Gebäuden aus den siebziger Jahren. In Westerfilde-Süd wurden seit 2016 insgesamt 260 Wohnungen saniert. Im nördlichen Teil erfolgt die Modernisierung von 380 Wohnungen bis 2020 in drei Bauabschnitten. „Wir haben die Gebäude nach und nach heutigen Wohnansprüchen und Standards angepasst“, so Peterhülseweh. „Dabei haben wir die Bedürfnisse von Familien ebenso berücksichtigt wie die älterer Menschen.“

Zu den Maßnahmen in Westerfilde-Nord gehörten neben der Erneuerung von Dächern, Haus- und Wohnungseingangstüren, Balkonen und Aufzügen auch der Einbau neuer Bäder mit niederschwelligen Duschen sowie die Modernisierung der Zentralheizung. Zudem wurden Treppenhausflure und vor allem die Fassaden neugestaltet.

Auch in Westerfilde Süd wurde besonderer Wert auf die Fassaden gelegt, um das Quartier auch optisch weiterzuentwickeln: Zum einen wurde auf den gedämmten Fassaden ein gestalterisches Farbkonzept umgesetzt, zum anderen klassische Gemälde, zum Beispiel von Monet, aufgebracht. Hinzu kamen unter anderem neue Spielplätze und eine Boulebahn im Außenbereich soll auch noch in diesem Jahr gebaut werden.
Die Modernisierung ist Bestandteil der Gemeinschaftsinitiative „Besser Wohnen – Energetische Sanierung plus“ des Bauministeriums NRW. Ziele dieser Initiative sind die energetische Sanierung, die Erneuerung der Quartiere und die Sicherung bezahlbaren Wohnraums.

„Es freut mich, dass durch die intensiven Planungen und die frühzeitige Einbindung der Anwohnerinnen und Anwohner das Wohnquartier bedarfsgerecht aufgewertet wird“, fasst Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Situation zusammen. Bei den Veränderungen im Quartier leistet jede Akteurin und jeder Akteur im Quartier einen wichtigen Beitrag. Er betont: „Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Dortmund und den Wohnungsunternehmen, die seinerzeit im Letter of intent vereinbart worden ist, hat im Quartier in Westerfilde eine erfreuliche Trendwende eingeleitet. Wir sind auf einem guten Weg.“

Quartiersentwicklungskonzept als Grundlage
Grundlage für die Quartiersentwicklung war zum einen das von der Stadt Dortmund für den Stadtteil erstellte integrierte Handlungskonzept sowie ein weiteres von Vonovia in Auftrag gegebenes Gutachten der steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH aus 2015. Modernisierungen sind dabei nur ein Teil des Konzeptes. „Wir wollen die Menschen mit einbeziehen. Mit ihren Wünschen, Bedürfnissen und Problemen“, erläutert Nora Woker, operative Projektleiterin für Westerfilde. Sie bildet die Schnittstelle zum Quartiersmanagement der Stadt und organisiert Veranstaltungen, die den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärken. „Wir führen auch Nachbarschaftsgespräche, bei denen die Mieter offen über ihre Probleme sprechen können.“

„Für die Zukunft wünsche ich mir“, so Monika Hohmann, „dass alle hier im Quartier den Neuerungen und dem Miteinander mit Wertschätzung begegnen“.

Mieterwünsche berücksichtigt
Darüber hinaus wurden die Mieter an Entscheidungen beteiligt: „In unseren Beteiligungsworkshops haben die Mieter zum Beispiel mitbestimmt, wie der Quartiersplatz aussehen soll oder welche Spielgeräte aufgestellt werden“, so Nora Woker. „So haben wir Akzeptanz für die Quartiersentwicklung geschaffen.“ Auch zum Profil des Concierge-Konzepts gab es einen Mieterworkshop.

Concierge-Lösung für Hochhaus
Neben der ungewöhnlichen Fassadengestaltung gibt es im nördlichen Quartier ein weiteres bauliches Highlight: Die Eingangssituation am Gerlachweg 7-9 wird baulich nachhaltig verändert: Ein großzügiger Glasanbau wertet den Eingangsbereich nicht nur auf, sondern baut Barrieren und Angsträume ab.

Soziale Angebote ergänzen Modernisierungsmaßnahmen
Nach Abschluss der Modernisierung sind 110 Wohnungen preisgebunden, das entspricht rund 30 Prozent der Wohnungen im Quartier. Die preisgebundene Miete liegt bei 5,60 Euro pro Quadratmeter. „Unser Ziel war es, dass die Wohnungen für die vorhandenen Mieter auch nach den umfangreichen Maßnahmen bezahlbar bleiben, unterstreicht Peterhülseweh. „Gleichzeitig wollten wir aber auch weitere Angebote zur Verfügung stellen.“

Autor:

navos für Vonovia aus Düsseldorf

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