Grenzpolizeilichen Einreisekontrolle
Frau wollte Geldstrafe für Mann begleichen und ging selbst in Haft

Düsseldorf. Donnerstagabend wurde bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle aus Zagreb durch die Bundespolizei ein 23-Jähriger festgestellt, der zur Festnahme ausgeschrieben war. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hatte den kroatischen Staatsangehörigen wegen Trunkenheit im Verkehr bereits 2016 zu einer Freiheitsstrafe von 33 Tagen oder einer Geldstrafe in Höhe von 330 Euro verurteilt.
Die Ehefrau des Mannes, sowie die zwei Kinder, standen bereits zur Abholung am Flughafen Düsseldorf bereit. Die 22-Jährige half ihrem Mann kurzerhand, in dem sie seine Geldstrafe bei der Bundespolizei beglich. Bei einer Überprüfung der bulgarischen Frau stellten die Bundespolizisten fest, dass die 22-Jährige unter anderem von zwei Staatsanwaltschaften aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls gesucht wurde. Sowohl die Staatsanwaltschaft Duisburg als auch die Staatsanwaltschaft Essen schrieben die Frau wegen Wohnungseinbruchdiebstahls zur Fahndung aus. Nachdem die Vaterschaft des Ehemanns anhand von Dokumenten der Kinder nachgewiesen wurde, konnten die zwei Minderjährigen an den 23-Jährigen übergeben werden.
Der Vater begab sich anschließend mit seinen Kindern in die Krefelder Wohnung. Die Frau wurde dem Haftrichter des Amtsgericht Duisburg zwecks weiterer Maßnahmen vorgeführt.

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