Drei Verletzte
Junggesellenabschied an Schlägerei beteiligt

13 Teilnehmer eines Junggesellenabschieds mussten in der vergangenen Nacht auf Donnerstag, 2. Mai, 2.50 Uhr, einige Stunden in der Altstadtwache verbringen und verpassten so ihren geplanten Flug nach Prag.

Sie waren zuvor auf der Bolker Straße mit einer anderen Personengruppe aneinander geraten und es war zu Körperverletzungen gekommen. Während des laufenden Polizeieinsatzes wurde ein Beamter angegriffen und leicht verletzt.
So konnte der mutmaßliche Haupttäter entkommen. Seine 13 "Kumpels"
mussten mit zur Personalienfeststellung in die Polizeiinspektion Mitte. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.

Zur Ereigniszeit war es vor einer Diskothek zu einem Streit zwischen zwei Personengruppen gekommen. Dabei handelte es sich um eine vierköpfige Gruppe von Freunden und einem 14-köpfigen Junggesellenabschied. Der Streit verlagerte sich aus der Diskothek auf die Bolkerstraße. Hier schlugen Teile des Junggesellenabschiedes auf die andere Gruppe ein. Dabei wurden ein 23-Jähriger, ein 32-Jähriger und ein 27-Jähriger verletzt. Sie mussten später im Krankenhaus behandelt werden. Um weitere Tathandlungen zu unterbinden, griff eine Funkstreife sofort ein. Dabei flüchtete der Haupttäter zu Fuß. Er konnte von einer zweiten Steife erkannt und von einem Polizeikommissar gestellt werden. In dieser Situation eilten nahezu alle Personen des Junggesellenabschiedes (22- bis 28-jährigeMänner) hinzu. Der 26-jährige "Bräutigam" forderte seine Gruppe auf, den von der Polizei Ergriffenen zu befreien. Die Gruppe solidarisierte sich und wirkte auf die Polizeibeamten ein. Der Polizeikommissar erhielt im weiteren Verlauf Schläge und musste den Festhaltegriff lösen. Anschließend setzte der Beamte Pfefferspray gegen Teile der Gruppe ein. Der ergriffene Haupttäter konnte so letztlich unerkannt flüchten. Die eintreffenden Unterstützungskräfte konnten 13 Männer des Junggesellenabschiedes noch vor Ort bzw. in unmittelbarem Nahbereich ergreifen und entsprechende Maßnahmen treffen.

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