Silvester 2019
Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr im Einsatz

252 Kräfte hatte die Feuerwehr zum Jahreswechsel im Einsatz. Foto: Symbolbild

Ordnungsamt, Polizei, die Hilfsorganisationen und die Feuerwehr Düsseldorf haben zum Jahreswechsel 2018/2019 wieder eng zusammen gearbeitet. Zum dritten Mal nach dem Jahreswechsel 2016/2017 galt auch in diesem Jahr in Düsseldorf eine Allgemeinverfügung "Kein Feuerwerk in der Altstadt".

Wie im Vorjahr waren insgesamt 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Altstadt im Einsatz. Ein Schwerpunkt war die Sicherstellung von Feuerwehrkskörpern in Zusammenarbeit mit der Polizei. Es kam kaum zum verbotswidrigen Einsatz von Feuerwerkskörpern. 18 sichergestellte Feuerwerkskörper wurden in den mit Wasser gefüllten Containern vernichtet. Kontrollstellen, wie etwa beim Glasverbot zu Karneval, gab es jedoch nicht.

Des Weiteren waren die städtischen Ordnungskräfte unter anderem mit Jugendschutzkontrollen und der Verkehrsüberwachung am Taxistand an der Heinrich-Heine-Allee betraut.
Der Taxistand wurde regelmäßig durch Taxen über die Elberfelder Straße angefahren. Es kam nur zu vereinzelten Störungen durch sich stauende Fahrzeuge.
Während ihres Dienstes bis 3 Uhr Nachts konnten die OSD-Mitarbeiter zwei junge Männer feststellen, die im Besitz von Betäubungsmitteln waren, und der Polizei übergeben, 20 (Vorjahr: 17) Wildpinkler auf frischer Tat ertappen, 2 Jugendschutzmaßnahmen (Sicherstellung Tabak und Alkohol) durchführen, 1 jugendliche Person dem Jugendamt überstellen sowie 4 Hilfeleistungen durchführen.

Um das erhöhte Einsatzaufkommen bewältigen zu können, wurden bei der Feuerwehr Düsseldorf mehr Einsatzkräfte als üblich eingesetzt, sowie zusätzliche Rettungswagen in den Dienst genommen. Auch die Feuerwehrleitstelle stockte ihr Personal auf, um die eingehenden Notrufe gleichzeitig entgegennehmen und entsprechend die Einsatzlagen disponieren zu können.

Die Feuerwehr, bei der über 252 Kräfte inklusive der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes eingesetzt wurden, fasste die Einsätze zum Jahreswechsel im Zeitraum vom 31. Dezember, 22 Uhr, bis zum Neujahrsmorgen um 7 Uhr wie folgt zusammen (Stand: 1.1.19, 7 Uhr) : 62 (Vorjahr: 47) mal rückten die Einsatzkräfte zu Feuermeldungen aus. Dabei brannte bei 23 (Vorjahr:20) Alarmierungen ein Papier- bzw. Müllcontainer. Im gleichen Zeitraum ereigneten sich 157 (Vorjahr: 142) Einsatzsituationen, in denen ein Rettungswagen angefordert wurde; bei Bedarf unterstützte ein Notarzt.

Aufgrund der erwartet hohen Personendichte in der Altstadt wurde im Bereich Burgplatz ein Erste-Hilfe-Bereich durch die Düsseldorfer Hilfsorganisationen betrieben. Dort versorgten die Sanitäter 17 (Vorjahr: 10) Patienten, wovon keine Person weiter in ein Krankenhaus transportiert werden musste. Ein Jugendlicher (Vorjahr: 0) musste nach zu viel Alkoholkonsum betreut werden. Die Zahl der Verletzungen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern liegt nach jetzigem Kenntnisstand bei 6 (7) Personen.

In 4 Fällen (Vorjahr: 1) kam es zu verbaler und zum Teil auch körperlicher Gewalt gegen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Hierbei kam es glücklicherweise nicht zu nennenswerten Verletzungen. Alle betroffenen Mitarbeiter konnten ihren Dienst weiterhin versehen.

Neben den Feierlichkeiten im Bereich der Altstadt gab es in Düsseldorf weitere Großveranstaltungen, die von der Feuerwehr im Rahmen einer Brandsicherheitswache und vom Sanitätsdienst begleitet wurden. Bei keiner dieser Veranstaltungen meldeten die Einsatzkräfte Besonderheiten.

In der Nacht zum Jahreswechsel 2018-2019 kam es zu einem größeren Einsatz.

Um 00.30 Uhr wurden die Feuerwachen Behrenstraße und Hüttenstraße, der Führungsdienst sowie Sonderfahrzeuge der Feuerwache Posener Straße und der städtische Rettungsdienst zur Dorotheenstraße nach Flingern alarmiert.
Hier hatte Dämmmaterial im Bereich des Dachstuhls gebrannt. Durch den Einsatzleiter wurden zur Brandbekämpfung mehrere Löschtrupps, zum Teil über Drehleitern von außen, eingesetzt. Alle Bewohner des Hauses konnten das Gebäude vor Eintreffen der Feuerwehr sicher verlassen. Verletzt wurde niemand. Im weiteren Verlauf wurden die angrenzenden Wohnungen kontrolliert, um sicher zu gehen, dass für deren Bewohner keine Gefahr besteht und der Brand sich nicht weiter ausgebreitet hat.
Nach rund einer Stunde konnte durch den Einsatzleiter "Feuer aus" gemeldet werden. Durch die Rheinbahn wurden die Gleise an der Dorotheenstraße gesperrt. Nach anderthalb Stunden war der Einsatz für die circa 30 Einsatzkräfte beendet. Eine erneute Kontrolle wurde durch die Feuerwehr in den frühen Morgenstunden ohne erneute Feststellung durchgeführt.

Insgesamt neun Brandmeldeanlagen lösten im Stadtgebiet im Berichtszeitraum aus. Diese mussten durch Kräfte der Feuerwehr Düsseldorf kontrolliert werden. Zum Glück kam es bei keinem der Gebäude zu einem realen Brand.
Viermal wurden Brände auf Balkonen gemeldet. Glücklicherweise konnten diese durch die Einsatzkräfte schnell gelöscht bzw. vor Eintreffen durch die Wohnungsinhaber selbst gelöscht werden. Es kam zu keinem Personenschaden und zu keinem größeren Sachschaden.

Autor:

Lokalkompass Düsseldorf aus Düsseldorf

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