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Der Metro-Skulpturenpark

Poesie und Prägnanz: Sandro Antals "Rolling Sun" (1989) ist ein Eyecatcher. Die große elliptische Scheibe steht geneigt auf der Wiesenfläche. Durch die orange-rote Lackierung wirkt sie wie ein surreales Spiegelbild der auf- bzw. untergehenden Sonne. Die glänzende Oberfläche reflektiert die Umgebung wie in einem Brennglas. Die schlichte geometrische Form wird so zu einem poetischen Objekt.
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  • Poesie und Prägnanz: Sandro Antals "Rolling Sun" (1989) ist ein Eyecatcher. Die große elliptische Scheibe steht geneigt auf der Wiesenfläche. Durch die orange-rote Lackierung wirkt sie wie ein surreales Spiegelbild der auf- bzw. untergehenden Sonne. Die glänzende Oberfläche reflektiert die Umgebung wie in einem Brennglas. Die schlichte geometrische Form wird so zu einem poetischen Objekt.
  • hochgeladen von Margot Klütsch

Mondsteine, eine "Rollende Sonne" und eine Riesenkrawatte im Gras: Der Skulpturenpark der Metro-Stiftung in Flingern-Nord ist eine Entdeckung für Freunde moderner Skulptur.

Der Metro-Konzern sorgt seit einiger Zeit eher für negative Schlagzeilen. Dennoch:  Die Düsseldorfer Hauptverwaltung in Flingern lohnt einen Besuch. Wer vermutet schon, dass sich hier ein "öffentliches Museum" befindet? Auf dem Campus sind etliche Skulpturen  zu sehen. In dieser Open-Air-Galerie vertreten zeitgenössische Bildhauer die unterschiedlichsten Positionen. Abstrakte Arbeiten stehen neben figürlichen, strenge Objekte neben poetischen und verspielten. Sie stehen nach der Vorstellung des Kuratoriums der Metro-Stiftung für "Offenheit und kulturelle Vielfalt".

Kunst trifft Kommerz
Die Entwicklung des Skulpturenparks spiegelt bundesdeutsche Unternehmensgeschichte und kulturelles Engagement. Die Skulpturensammlung geht auf Helmut Horten, den Begründer des gleichnamigen Düsseldorfer Warenhauskonzerns, zurück. 1982 legte er am Seestern einen Skulpturenpark an, der 1991 mit der neuen Horten-Zentrale an den Albertus-See in Düsseldorf-Heerdt verlegt wurde. Nachdem der zur Metro gehörende Kaufhof-Konzern Horten übernommen hatte, wurde die Sammlung 2006 an ihrem heutigen Standort, dem Metro Campus in Flingern, neu installiert und erweitert.

Ausführliche Erläuterungen zu den Arbeiten gibt es bei den Bildunterschriften.

Ich wünsche viel Spaß beim Spaziergang durch den Metro-Skulpturenpark.

Quellen und weitere Infos
Rolf Purpar: Kunststadt Düsseldorf, Objekte und Denkmäler im Stadtbild, Düsseldorf 2009.
Der Metro-Skulpturenpark
Skulptour Düsseldorf

Autor:

Margot Klütsch aus Düsseldorf

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