Corona, du kannst mich mal! - Kirchen in Düsseldorf - Sehenswürdigkeiten - Alte Gemäuer
Die Basilika St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim - Innenaufnahmen die Trost spenden können! -

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CORONA 2020
Trost und Ruhe
Basilika St. Margareta


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St. Margareta...

ist eine katholische Pfarrkirche in Düsseldorf-Gerresheim.
Die Basilika war bis 1803 Stiftskirche des Gerresheimer Frauenstifts,
das bereits im 9. Jahrhundert entstand und zu den ältesten Kanonissen-
stiften der Erzdiözese Köln gehörte. Zur gleichnamigen Pfarrei gehören
seit 1. Januar 2011 auch die ehemaligen Pfarreien St. Cäcilia, St. Katharina,
St. Maria vom Frieden, St. Reinold und St. Ursula im Düsseldorfer Osten.


Geschichte

Das unter dem Patrozinium des hl. Hippolyt gegründete Stift
wurde zum ersten Mal im Jahr 870 anlässlich der Kölner Synode
erwähnt und ist 905/906 erstmals urkundlich belegt.

Als Gründer gilt der fränkische Edelherr Gerrich, der seine
Tochter Regenbierg (870–905) als ersten Äbtissin des Damen-
konvents einsetzte.

Mit seiner Person wird der Ortsname Gerresheim auch in der
Urkunde von 870 in Verbindung gebracht. Der Damenstift ist
nach Kaiserswerth die zweitälteste kirchliche Einrichtungen
im Rheinland.

Der Konvent wurde 919 durch einen Einfall der Ungarn zerstört.
Die Kanonissen konnten nach St. Ursula in Köln fliehen und
brachten so auch die wertvollen Reliquien des hl. Hippolyt
nach Köln in Sicherheit.

Erst im Jahr 970 war der Wiederaufbau abgeschlossen und
die Weihe wurde durch Erzbischof Gero von Köln vorgenommen,
dessen Vorgänger Wichfrid große finanzielle Unterstützung für
das Stift geleistet hatte.

Nach der Jahrtausendwende begann für das Stift erneut eine
Zeit des Aufblühens. Diese günstige Entwicklung entstand
aufgrund einer zeitweiligen Anlehnung an das Nachbarstift
Essen, dessen Äbtissin Theophanu (gest. 1058), die berühmte
Enkelin des Kaisers Otto II. gleichzeitig auch das Stift Gerresheim
geführt hat.

Die heutige Pfeilerbasilika
St. Margareta

wurde zwischen 1220 und 1230 als Stiftskirche im rheinischen
Übergangsstil errichtet und vermutlich im Jahre 1236 geweiht.

Die Kirche war wie das Stift dem Heiligen Hippolyt geweiht
und trug den Namen Monasterium Santi Hippolyti.
Sie befindet sich an der Stelle eines Vorgängerbaues aus dem
9. Jahrhundert. Der Bedeutung des Stifts entsprechend wurde
die Basilika unter der Äbtissin Guda (1212–1232) errichtet.

Das Stift

war im 13. und 14. Jahrhundert durch zahlreiche Besitzungen
und Einkünfte aus dem gesamten Rheinland sehr wohlhabend
und mächtig.

Das hohe Ansehen beim Adel und der überregionale Einfluss
werden dadurch deutlich, dass es nur Töchtern aus dem
Hochadel gestattet war, in den Konvent einzutreten.

Durch die reichen Einkünfte aus dem Grundbesitz konnte ein
Fortbestehen des Stifts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts
gesichert werden. Das Stift wurde im Zuge der Säkularisation
am 12. September 1803 durch Kurfürst Maximilian IV. Joseph
aufgehoben.

Seit 1598 findet alljährlich die Blutprozession statt,
zur Verehrung einer Blutreliquie, die die mit Christi Blut
vermischte Erde vom Berg Golgatha enthalten soll.

Die Basilika war ursprünglich ausschließlich den Stiftsdamen
vorbehalten, erst seit dem 18. Jahrhundert wird sie als Pfarrkirche
genutzt.

Die Gemeinde feierte ihre Gottesdienste bis dahin in einer kleinen,
südlich gelegenen Kirche Sankt Margareta, in der die Gebeine des
selig genannten Gerrich, dem Namensgeber von Gerresheim,
aufbewahrt wurden. Ab 1790 fanden die Pfarrgottesdienste
in der Stiftskirche statt, die 1810 der Gemeinde endgültig
übereignet wurde; die alte Pfarrkirche musste 1892
abgerissen werden.

Restaurierungen

erfolgten 1873 durch Heinrich Wiethase und 1894 durch
Heinrich Renard. Weitere Restaurierungen und statische
Sicherungen fanden ab 1932 und 1950 statt.
Seit 1975 werden Sicherungsmaßnahmen wegen des
unsicheren Baugrunds durchgeführt.

Die Kirche wurde 1982 durch Papst Johannes Paul II.
zur päpstlichen Basilica minor erhoben.


Text: Übernommen aus WIKIPEDIA

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Autor:

Bruni Rentzing aus Düsseldorf

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