CD Review "Der Ole"
Durch die Zeit mit "der Ole" aus Meerbusch

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Pünktlich zur Jahrtausendwende kam eine Band auf die Welt, die für Furore im Punkrockbereich sorgte. 
Massendefekt war eine Horde junger Rabauken, die mächtig Lärm machten und durch ihre Kontinuität und Ihren Ehrgeiz aus der Masse hervor stach.  Damals noch mit Ole als Sänger, den ich auch in dieser Zeit kennen lernen durfte. Irgendwann kam der Bruch und Massendefekt formierte sich neu und Ole geriet in die Versenkung. Komplett raus aus dem gesamten Musikbereich. 
Jetzt sind 20 Jahre vergangen und "der Ole hat sich neu formiert und bereits sein zweites Album auf dem Markt. 
"Durch die Zeit" liegt vor dem offiziellen Releasetermin, auf den Plattenteller und weiß zu begeistern. 
Die Aufmachung der Fanbox ist sehr aufwendig und liebevoll gestaltet, da macht das Auspacken so richtig Spaß. Denn es gibt nicht nur Musik, sondern auch Spiel und Spannung in Form eines Quartetts, wo so ziemlich jeder Musiker dabei ist, der auf dem Album mitgewirkt hat. Und das liest sich wirklich wie das Who's Who der Musikbranche. Von Blind Guardian bis Pöbel&Gesocks reicht da die Palette an teilnehmenden Musiker.
Aber all das ist eigentlich unwichtig, wenn man nicht weiß was da repräsentiert wird. 
"Durch die Zeit" wird geprägt von eingängigen Gitarrenriffs, eine wohldosierte Brassformation und die markante Stimme von "Ole" selbst. 
Das Hauptaugenmerk liegt dabei im melodiösen Punkrockbereich, wobei es da auch Ausbrüche gibt und die Scheuklappen abgelegt werden, was auch den Produzenten und Gitarristen Amadeus Sektas zu verdanken ist. Da wird zwischen akustischen Pop, etwas Chanson, Folk und knallharten Punkrock hin und her geswitcht, dass man das ganze gar nicht so richtig einordnen kann. Und genau das ist das Interessante an diesen wunderschönen Album. Man hört es zweimal, dreimal, und man entdeckt neues. 
Man nehme nur die die Coverversion von "Wild Rover"...an die 100 Personen im Background oder die Hommage an die Grevenbroicher Punkrocker "Planlos", deren Tanzender Engel fast besser klingt wie das Original. 
"der Ole" ist erwachsen geworden, lärmt immer noch rum wie vor 20 Jahren und zeigt, dass er immer noch richtig Lust hat, außergewöhnliche Dinge zu tun. 
Und das solltet ihr euch einfach mal gönnen...

Autor:

Andreas Wagner aus Düsseldorf

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