Düsseldorf-Kaiserswerth: Kaiserpfalz Open Air 2020 mit viel Liebe zum Detail auf den Weg gebracht
Eine Idee wurde zur Tradition

Auch für das diesjährige Kaiserpfalz Open Air wird wie auf der Aufnahme aus dem Jahr 2012 wieder eigens eine respektable Bühne aufgebaut, auf der die jungen Musiker, Sänger und Tänzer ihre kreativen Darbietungen präsentieren.
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  • Auch für das diesjährige Kaiserpfalz Open Air wird wie auf der Aufnahme aus dem Jahr 2012 wieder eigens eine respektable Bühne aufgebaut, auf der die jungen Musiker, Sänger und Tänzer ihre kreativen Darbietungen präsentieren.
  • Foto: slyzz
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Trotz Corona: Unter dem Titel „Kaiserpfalz Open Air 2020“ findet am Sonntag, 20. September, wieder ein mehr als traditionsreiches Konzert in der Burgruine Kaiserswerth statt, bei dem wiederum junge Künstler auf dem Podium stehen. Wegen Corona allerdings unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Die Trägerschaft dieser Veranstaltung hat wieder die Evangelische Kirchengemeinde Kaiserswerth übernommen. Für die inhaltliche Programmgestaltung sind Susanne Hiekel, Kirchenmusikerin der Ev. Kirchengemeinde Kaiserswerth, und Stefan Irle, Mitarbeiter im Jugendzentrum Teestube der Kaiserswerther Diakonie, verantwortlich.
Seit der Kaiserswerther 1300-Jahr-Feier im Jahr 1998 finden die Konzertveranstaltungen in der Kaiserpfalz im zweijährigen Turnus statt und haben somit schon eine lange Tradition. Susanne Hiekel und Stefan Irle: „Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir trotz Corona ein buntes Musik- und Showprogramm präsentieren können, bei dem junge Sänger, Tänzer und Musiker auftreten. Wir möchten gerade in dieser Krise zeigen, dass kreative und kulturelle Arbeit möglich und wichtig ist, denn auch mit Corona-Abstand wird durch die künstlerischen Darbietungen viel jugendliche Energie und Lebensfreude vermittelt.“
Inhaltlich vielseitig reicht der Bogen vom Musical über Dance Performances, Rockbands, Rap bis hin zur Jazzcombo. Präsentiert wird das Programm in der Zeit von 13 bis 18.30 Uhr auf einer eigens für die Veranstaltung aufgebauten Konzertbühne. Der Eintritt ist zudem wieder frei. „Selbstredend“, so die Organisatoren, „kann und wird diese Veranstaltung nur unter strenger Einhaltung der geltenden Hygiene-, Abstands- und Dokumentationsregeln durchgeführt werden.“
Der Programmablauf des beliebten Jugendkonzerts im Düsseldorfer Norden ist bis ins kleinste Detail geplant und minutiös festgelegt und „getaktet“.

Frühe Erfahrungenauf der Bühne

Von 13 bis 13.45 Uhr ist das Kindermusical der Ev. Kirchengemeinde zu hören und zu sehen. Abraham, der Urvater der Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam ist einer der biblischen Helden des Auftritts, bei dem Mitglieder der Kinder- und Jugendkantorei Kaiserswerth, begleitet von der Kaiserswerther Band Avalon, solistisch die schönsten Musicallieder aus „Abraham und Sara“ darbieten.
Dann gehören die Bretter, die auch in der Kaiserpfalz die Welt bedeuten, dem 13jährigen Jay. Er hat schon früh angefangen, eigene Songs zu komponieren. Durch verschiedene Auftritte, unter anderem bei Udo Lindenberg auf Tour im Kinderchor, hat er schon früh Bühnenerfahrung sammeln können. Er beeindruckt mit coolen Grooves und tollen Texten. Gefühlvollen zweistimmigen Gesang, begleitet von Gitarre und Ukulele, bietet anschließend ab 14.15 Uhr das Duo Nina & Hannah. Die zwei jungen Musikerinnen präsentieren akustische Balladen aus dem Indie-Pop Bereich.
Danach ist TFG Dance Company an der Reihe, die sich aus Oberstufen-Schülern des Theodor-Fliedner-Gymasiums zusammensetzt. Der Stil der Gruppe basiert auf Elementen aus dem Hip-Hop und Modern Dance Bereich. Die Dance Company, die schon häufiger zu Gast bei den Kaiserpfalzkonzerten war, besteht mittlerweile schon seit 15 Jahren und wird vom ehemaligen Mitglied Ada Liverød geleitet. Die „Sad Faces“, übersetzt „Die traurigen Gesichter“, sind eine Nachwuchsband aus Kaiserswerth. Die fünf Musiker sind zwischen 16 und 17 Jahre alt und musizieren seit 2015 in wechselnden Besetzungen.
Die Formation „Backpace“ gibt im Anschluss Rockklassiker zum Besten. Die fünf Musiker der Schülerband aus Kaiserswerth sind alle 15 Jahre alt und machen seit 2016 in wechselnden Besetzungen Musik. Seit mittlerweile sieben Jahren spielen die vier Mitglieder der Band "Upgreat" zusammen. Die Musiker sind zwischen 16 und 17 Jahre alt. Gefunden haben sie sich auf dem Max-Planck-Gymnasium. Den größten Spaß an der Musik haben sie nach eigenen Angaben immer dann, wenn es laut und rockig wird, und das wird es sicherlich, wenn sie ab 16 Uhr die Kaiserpfalz rocken.

Jugend sorgt für Begeisterung

Der Düsseldorfer Musiker Busy Beast leitet seit Ende 2019 einen Rap Workshop in der Teestube. Mit jungen Nachwuchs-Rappern präsentiert er er am 20. September gegen 16.40 Uhr Songs, die im Workshop entstanden sind. Busy Beast ist übrigens mit seiner damaligen Formation Mental Movement bereits beim Kaiserpfalz Open Air 2008 aufgetreten, gehört also „fast“ zum Inventar..
Dann wird es „jazzig“. Die TFG Revivals sind eine Jazzcombo, die von ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Big Band des Theodor-Fliedner-Gymnasiums aus den Jahren 2012 bis 2019 gebildet wird. Die Gruppe spielt zum großen Teil das Repertoire ihrer Schulzeit und freut sich darauf, die besondere Stimmung der fast schon legendären TFG-Konzertshows wieder aufleben lassen zu können.
Susanne Hiekel und Stefan Irle sind der festen Überzeugung, dass sie mit ihren Teams und Unterstützern auch im im „Corona-Jahr 2020“ ein Programm auf die Beine oder, besser gesagt, auf die Bühne gestellt haben, das eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass gerade junge Menschen mit ihren Musikdarbietungen Generationen übergreifend für Begeisterung sorgen können und werden. Bedanken möchten sich die Organisatoren zudem bei der Bezirksvertretung 5, dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Werbegemeinschaft „Wir Kaiserswerther e. V.” für die ideelle und materielle Unterstützung. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es im Netz unter www.kaiserpfalz-open-air.de. RT

Auch für das diesjährige Kaiserpfalz Open Air wird wie auf der Aufnahme aus dem Jahr 2012 wieder eigens eine respektable Bühne aufgebaut, auf der die jungen Musiker, Sänger und Tänzer ihre kreativen Darbietungen präsentieren.
Wie auf dem Foto aus dem Jahr 2016, stehen auch diesmal Schüler- und Jugendbands im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens und werden den Besuchern, die aufgrund der Corona-Regeln nicht mehr so dicht zusammenstehen werden, mächtig einheizen.
Autor:

Andrea Becker aus Essen-Borbeck

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