Baukultur NRW
FRAU ARCHITEKT in Düsseldorf

Das Porträt von Lea Grundig von 1969 zeigt eine der einflussreichsten Architektinen der DDR, Iris Dullin-Grund, umgeben von ihren Hauptprojekten, dem Generalbebauungsplan für Neubrandenburg und dem Hochhaussturm des Hauses der Kultur und Bildung ebenfalls in Neubrandenburg.
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  • Das Porträt von Lea Grundig von 1969 zeigt eine der einflussreichsten Architektinen der DDR, Iris Dullin-Grund, umgeben von ihren Hauptprojekten, dem Generalbebauungsplan für Neubrandenburg und dem Hochhaussturm des Hauses der Kultur und Bildung ebenfalls in Neubrandenburg.
  • Foto: Privatbesitz - Baukultur NRW
  • hochgeladen von Jennifer Gutzeit

Die Baukultur Nordrhein-Westfalen präsentiert in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen vom
12. August bis zum 2. Oktober 2020 im Haus der Architekten in Düsseldorf die Ausstellung „Frau Architekt. Seit über 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“.

Über 100 Jahre sind Frauen bereits im Architektenberuf tätig. Dennoch sind Architektinnen nur selten wirklich für die Öffentlichkeit sichtbar. 
Die englische Architektin Alison Brooks sagt folgendes: 
„Es braucht immer noch sehr viel Selbstvertrauen, um seinen Weg als Frau in der Architektur zu machen. Wir wachsen mit Helden und Göttern auf, die allesamt männlich sind.“
Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit über 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf” setzt genau dort an: Sie präsentiert berufliche Werdegänge sowie vorbildliche Bauten von Architektinnen, zeigt damit Vorbilder, ermöglicht Identifikation und macht Mut, diesen Beruf zu ergreifen. 

Die Ausstellung in Düsseldorf besteht aus zwei Bereichen: Das DAM konzipierte in Frankfurt bereits 2017 die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren Frauen in der Architektur“. Aus dieser umfangreichen Ausstellung präsentiert das Museum der Baukultur neun historische Architektinnen, deren Werdegänge und Tätigkeitsfelder charakteristisch sind für die Zeit vom späten Kaiserreich bis in die 1960er und -70er Jahre.


Neuer aktueller Ausstellungsteil mit Positionen von Architektinnen aus NRW


Ein zweiter, vom Museum der Baukultur neu kuratierter und gestalteter Ausstellungsteil beschäftigt sich mit der aktuellen Situation von Architektinnen aus NRW. 21 Architektinnen veranschaulichen an jeweils einem Projekt ihre Arbeit und ihre architektonische Haltung. Die Projekte stammen aus den Bereichen Hochbau, Stadtplanung, Landschafts- und Innenraumgestaltung sowie Bauforschung. “Seit vielen Jahren studieren mehr junge Frauen als Männer in Deutschland Architektur. Wir freuen uns, dass die Ausstellung die Leistungen von aktiven Kolleginnen exemplarisch spiegelt.“ , stellt Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, fest. 

Seit über 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf
Ein Kooperationsprojekt von Baukultur Nordrhein-Westfalen mit dem Deutschen Architekturmuseum und der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen.

Laufzeit: 12. August – 2. Oktober 2020
Ausstellungsort: Haus der Architekten, Zollhof 1, 40221 Düsseldorf
Öffnungszeiten: Mo – Do: 10 – 17 Uhr; Fr: 10 – 13 Uhr, Eintritt frei
Kuratoren: Mary Pepchinski, Christina Budde, Wolfgang Voigt: DAM-Ausstellung;
Ursula Kleefisch-Jobst: aktuelle Positionen aus NRW
Der Ausstellungsteil zu den Architektinnen in Nordrhein-Westfalen wird fachlich begleitet durch Vertreterinnen der Architektenkammer NRW, des BDA NRW, des BDB NRW und der architektinnen initiative nrw.
Ausstellungsgestaltung und -grafik: Mario Lorenz, Lars Staack, Wiesbaden/ Berlin, deserve.de
Zur DAM-Ausstellung erschien ein Katalog im Wasmuth Verlag.

Hinweis: Der Besuch der Ausstellung ist nur nach Anmeldung vor Ort möglich.

Führungen: 15. & 23. September, jeweils 17.30 Uhr
Aufgrund der Corona-Pandemie kann an einer Führung nur eine begrenzte Zahl von Personen teilnehmen. Eine verbindliche Anmeldung unter info@baukultur.nrw mit Namen, Adresse und Telefonnummer ist dafür Voraussetzung.

Das Porträt von Lea Grundig von 1969 zeigt eine der einflussreichsten Architektinen der DDR, Iris Dullin-Grund, umgeben von ihren Hauptprojekten, dem Generalbebauungsplan für Neubrandenburg und dem Hochhaussturm des Hauses der Kultur und Bildung ebenfalls in Neubrandenburg.
Dietrich Brücke - Medienpark Köln
Autor:

Jennifer Gutzeit aus Oberhausen

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