Es ist angelesen
Mosaike Lesung VS Düsseldorf Gruppe Region Düsseldorf

Mosaike Lesung des VS Düsseldorf Gruppe Region Düsseldorf startete in der neuen Stadtbücherei Düsseldorf KAP1 Konrad-Adenauer-Platz 1, Düsseldorf 3. Mai 2022 Beginn: 17 Uhr und war ein Erfolg. 
Das Mosaik gilt als dekorativ und gefällig, als kunstgewerbliche Fleißarbeit. Für Schreibende ist das Mosaik keine gemütliche Einladung, sondern eine Herausforderung. Ein Mosaik besteht aus vielen Steinchen, die dann ein Bild darstellen. 16 Zuhörer:innen wollten die Lesung erleben. Es lasen: Dragica (Matejić) Schröder und Achim Raven. Es moderierte: Jan Michaelis, Regionalsprecher des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller
Dragica Schröder Geb. am 09.04.1948 in Miloševo bei Jagodina/YU. Lebt und arbeitet seit 1973 in Deutschland, seit 1974 in Hilden als Übersetzerin, Autorin und Labortechnische Assistentin tätig.
Außenhandelsstudium in Belgrad absolviert. Schreibt Poesie für Kinder und Erwachsene in serbischer und deutscher Sprache.
„Ein Liebeslied ist der schönste Stein im Mosaik des Lebens" wie auch die Poesie, die sich von internationalen Autoren in meine Anthologie "MOSAIK AUS LIEBESPOESIE UND PROSA" befindet und eine Einheit bildet. "Ein Mosaik besteht aus vielen Steinchen, die dann ein Bild darstellen".“
Das Thema war für Schröder ein Arbeitsimpuls und sie hatte eigens ein Gedicht geschrieben, das sie vortrug. In ihren autobiografisch gefärbten Erzählungen ging es um die Liebe auf den ersten Blitz. Sie erklärte, dass nur die reich sind, die anderen viel geben, und selbst wenig haben. Sie erzählte von ihrer Kindheit in einer Schmiede und bewies, dass sie als Tochter eines Schmiedes weiß, wie man das Glück schmiedet.
Achim Raven geb. 1952 in Düsseldorf. Veröffentlichungen seit 1984, bis 2015 unter dem Pseudonym Ferdinand Scholz. 2001 – 2010 Lehrauftrag für literarisches Schreiben an der HHU. Zuletzt erschienen: Fehlgänge – Dreizehn Geschichten von der Rückseite des Möbiusbandes (2019) und das neuste Buch hatte er im Gepäck und signierte es nach der Lesung: „Ehrenwort“ mit dem Resümee aus 40 Jahren schriftstellerischer Tätigkeit, druckfrisch und soeben ausgeliefert.
„Steht man zu dicht davor, erblickt man nichts als bunte Klötzchen, steht man zu weit entfernt, sieht man ein Bild, das nicht deutlicher wird, wenn näher herantritt. Findet man den richtigen Abstand, offenbart sich, wie aus den bunten Klötzchen ein Zusammenhang entsteht, ohne dass sie aufhören bunte Klötzchen zu sein. So wie die Wörter in den Sätzen zwar Wörter bleiben, aber zugleich etwas entstehen lassen, das über ihre Einzelheit weit hinausgeht.“
Auch Raven hatte für das Thema extra geschrieben. Zwei Erzählungen. „Mitte“ mit Assoziationen von Robinson Crusoe bis zu stolzen Politikerreden, von Amokschützen bis zu Außenseitern. Er zeigte Exzentriker und vertrat die Meinung, dass Puzzle besser sind als Sudoku in der Erzählung „Ilka“. Sein Gedicht aus „Ehrenwort“ war auch ein Mosaik durch die sprachliche Ausdrucksform, die Natur, schönes Wetter und Geschichte in Worten farbig werden ließ.
Der Beifall war stark und die Zuhörer fühlten sich belebt. Petra Bork sagte: „Sehr anregend.“ So war die erste von vier Lesungen in dieser Reihe ein gelungener Start.
Dank an Annette Krohn von der Stadtbücherei Düsseldorf für diese Kooperation. Diese Lesung wird gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und dort das Kulturamt, durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Gesellschaft für Literatur in Nordrhein-Westfalen und durch die Gewerkschaft ver.di insbesondere den ver.di Bezirk Düssel-Rhein-Wupper.
Bildunterschrift: Schriftsteller Achim Raven, Moderator Jan Michaelis, Regionalsprecher des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Schriftstellerin Dragica Schröder im Veranstaltungsraum „Stadtfenster“. Foto: Michaelis.

Autor:

Jan Michaelis aus Düsseldorf

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