Quadriennale: 100.000 Besucher, aber leere Häuser

Jeden Moment erwarten die Offiziellen beim Kultur-Festival Quadriennale den 100.000 Besucher. Fest steht aber schon jetzt, dass das mit fünf Millionen Euro geförderte Festival bislang deutlich weniger Zuspruch findet als der Vorgänger und dass die angegebenen Besucherzahlen nicht den Tatsachen entsprechen.

Bereits am Montag sagte Kulturdezernent Hans-Georg Lohe auf Nachfrage, dass bei der Zählung Besucher und Besuche gleichgesetzt würden. Das bedeutet, dass Käufer eines Kombi-Tickets mehrfach gezählt werden, wenn sie mehrere Ausstellungen besuchen. Welche Differenz sich daraus ergibt, konnte Lohe, der auch Geschäftsführer der Quadriennale ist, nicht beziffern. Es würden aber etliche Kombi-Tickets verkauft. Die Zählweise sei außerdem „üblich“.

Dennoch zeigte sich der Dezernent mit der Resonanz zufrieden. Das „anspruchsvolle“ Festival hätte national und international ein hohes Medieninteresse erzeugt und „hoch qualifiziertes Publikum“ angezogen. Die Zahlen der Vorveranstaltung könne man auch deshalb nicht erreichen, weil dieses Mal ein „Blockbuster“ wie die „Caravaggio“-Ausstellung fehle.
Aussagen, dass einige der beteiligten Ausstellungshäuser teilweise besucherfreie Zonen sind, wollte Lohe nicht kommentieren. Insgesamt rechne man bis zum Ende mit 250.000 Besuchern.

Autor:

Martin Dubois aus Essen-Süd

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