Unterwegs in Düsseldorf: Das Ständehaus und sein Park

Das Ständehaus (1876-1880) im Stil eines italienischen Renaissance-Palastes. Der Eingang diente als Durchfahrt für Kutschen. Die Glaskuppel wurde bei der Sanierung aufgesetzt.
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  • Das Ständehaus (1876-1880) im Stil eines italienischen Renaissance-Palastes. Der Eingang diente als Durchfahrt für Kutschen. Die Glaskuppel wurde bei der Sanierung aufgesetzt.
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Eine grüne Oase in der Stadt

Nicht weit von Königsallee und Rheinturm liegt in der südlichen City das Ständehaus, eingebettet in den malerischen Ständehauspark mit Kaiserteich und Schwanenspiegel. Den englischen Park legte Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe ab 1842 an. Das Gebäude im Stil eines italienischen Renaissance-Palastes mit französischem Mansarddach errichtete Julius Raschdorff (der spätere Berliner Dombaumeister) 1880 als neuen Tagungsort für den preußischen Provinziallandtag, nachdem das Düsseldorfer Schloss 1872 abgebrannt war.

Vom Parlament zum Museum
Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau war das Ständehaus von 1949 bis 1988 Sitz des nordrhein-westfälische Landtags. Da der Platz jedoch nicht ausreichte, erfolgten zahlreiche Umbauten, so dass die ursprüngliche Struktur des Gebäudes verloren ging. Als der Landtag 1988 sein neues Domizil am Rhein bezog, stand das Gebäude zunächst leer, wurde schließlich entkernt und saniert. Seit 2002 präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K 21) hier vorwiegend Gegenwartskunst. Das Ständehaus gehört zu den interessantesten Museumsbauten der Stadt: Die neue Kuppel wurde zur Attraktion, der Innenhof zur lichterfüllten Piazza, in der auch Veranstaltungen stattfinden. Im Park ergänzen ínzwischen Arbeiten namhafter zeitgenössischer Künstler die älteren Skulpturen.

Ich wünsche viel Freude bei der Entdeckung des Ständehauses und des Ständehausparks.

Weitere Infos gibt es bei den Bildunterschriften.

Quellen
Rolf Purpar: Kunststadt Düsseldorf, Objekte und Denkmäler im Stadtbild,
Düsseldorf 2009, S. 177 ff.
http://duesseldorf-magazin.info/k21.html (mit praktischen Hinweisen)

Autor:

Margot Klütsch aus Düsseldorf

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